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Verkehr

29.05.2015

„Läuft“ – aber nicht überall

Ein Blick in die Grube. Fleißig arbeiten die Bauarbeiter an der Baustelle in der Blumenstraße. Nur so kann der Zeitplan erfüllt werden.
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Ein Blick in die Grube. Fleißig arbeiten die Bauarbeiter an der Baustelle in der Blumenstraße. Nur so kann der Zeitplan erfüllt werden.
Bild: Dorothee Pfaffel

Die Straßensperrungen in der Blumenstraße sowie in der Schützen-, Schießhaus- und Neuhofstraße beeinträchtigen den Verkehr. Die Kanalbauarbeiten gehen hingegen gut voran

Vor rund zweieinhalb Wochen haben die Kanalbauarbeiten in der Blumenstraße sowie im Bereich Schützen-, Schießhaus- und Neuhofstraße in Neuburg begonnen. Die Anlieger wurden informiert, offiziell liegen bislang keinerlei Beschwerden vor. Alles läuft nach Auskünften der Stadt planmäßig. Zu den Stoßzeiten stauen sich die Autos in der Ostermannstraße, die als Umleitung für den Durchgangsverkehr, der sich normalerweise auf der gesperrten Blumenstraße abspielt, dient, allerdings kräftig zurück – dabei könnte die Situation zumindest etwas entspannter sein.

Wer aus Richtung Feldkirchen in die Innenstadt fahren will, sollte eigentlich nicht die Ostermannstraße benutzen, sondern der weiträumigeren Umleitung über den Schwalbanger folgen und bereits vor der Unterführung von der Augsburger Straße in die Beethovenstraße abbiegen. Darum bat Paul Leikam, Amtsleiter der Abteilung Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz bei der Stadt Neuburg, schon vor Beginn der Kanalbauarbeiten und der damit einhergehenden Straßensperrungen.

Doch das scheint nicht ganz zu funktionieren, wie ein Beispiel von Pressesprecher Bernhard Mahler zeigt: Die Stadt habe neulich einen Anruf von einem Autofahrer bekommen, der sich zu diesem Zeitpunkt gerade direkt im Stau befand und sich beschweren wollte, dass er nun zu spät zur Arbeit komme. Auf Nachfrage, von wo er denn hergefahren sei, antwortete er: „Aus Feldkirchen“. Daher noch einmal der eindringliche Appell des Pressesprechers: „Die Autofahrer sollen nicht immer bis zum letztmöglichen Punkt fahren. Die Baustelle ist nun einmal da. Die Arbeiten müssen gemacht werden. Und wir können die Autos in dieser Zeit nicht durch die Stadt fliegen.“ Dass die Verkehrssituation in der Ostermannstraße teilweise sehr schwierig ist, bestätigt auch eine Anliegerin (Getränke Marx): „Jetzt in den Ferien geht es, aber sonst ist es die Hölle. Wir kommen zu den Stoßzeiten mit unserem Lastwagen gar nicht mehr aus der Einfahrt heraus.“

Die Stadtverwaltung habe damit gerechnet, dass es vor allem an der Hauptproblemstelle – der Kreuzung an der Post – zeitweise zu einer erheblichen Verkehrsbelastung kommen werde, sagt Pressesprecher Mahler. „Das war von vorne herein klar.“ Deshalb sei an dieser Kreuzung die Ampelschaltung auch schon verlängert worden. Die Autofahrer, die aus der Ostermannstraße kommen, haben laut Mahler derzeit ein paar Sekunden länger grün. Die Ampelanlage tagsüber – wie es in der Nacht der Fall sei – ganz auszuschalten, sei aus mehreren Gründen nicht möglich. Zum einen dürfe man dies bei einer Kreuzung mit vier Zufahrten aus rechtlichen Gründen nicht, erklärt Mahler. Zum anderen hätten die Autofahrer auf der Münchener Straße dann dauerhaft Vorfahrt. Und zu guter Letzt würde sich an dieser Kreuzung ohne Ampel kein Fußgänger mehr über die Straße trauen.

An der Baustelle in der Blumenstraße selbst, sieht es gut aus. Leikam: „Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan.“ Es habe bisher keine Beschwerden von Anliegern gegeben, auch nicht im Bereich Schützen-, Schießhaus- und Neuhofstraße. Lediglich ein paar Kleinigkeiten, denen entsprochen werden konnte, so der Amtsleiter. Der Anliegerverkehr würde von Woche zu Woche punktuell angepasst, je nachdem, wie sich die Baustelle verschiebt.

Dass es bisher bei den Kanalbauarbeiten keine Probleme gibt, bestätigen auch die Bauarbeiter auf der Baustelle in der Blumenstraße – mit einem einzigen Wort: „Läuft.“ „Die Anwohner könnten uns nur ein bisschen mehr Kaffee bringen“, fügt einer von ihnen noch mit einem Lachen hinzu.

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