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Burgheim

01.11.2019

Lagerhalle in Biding brennt komplett aus

Trotz des schnellen Eingreifens mehrerer Feuerwehren wurde die Scheune in Biding, in der sich landwirtschaftliches Gerät befand, stark beschädigt. Die Feuerwehr musste nach dem Löschen große Teile abreißen, um weitere Glutnester im Inneren abzulöschen. 
Bild: Feuerwehr Burgheim

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Burgheimer Ortsteil bricht in einem Lager ein Feuer aus. Rund 80 Feuerwehrleute sind vor Ort.

In den Burgheimer Ortsteil Biding musste am Donnerstagnachmittag ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten ausrücken. Gegen 15.15 Uhr war auf einem landwirtschaftlichen Anwesen ein Feuer in einer Lagerhalle ausgebrochen. Insbesondere die Strohballen, die dort lagerten, waren für die Flammen ein gefundenes Fressen. Wie der Kommandant der Burgheimer Feuerwehr Anton Gutjahr sagte, mussten seine Kameraden die Strohballen mit einem Bagger aus dem Gebäude ziehen, um sie besser löschen und kontrollieren zu können. Neben der Burgheimer Wehr waren sieben weitere Feuerwehren im Einsatz: Ortlfing-Biding war als örtliche Wehr natürlich zuerst vor Ort, kurz darauf eilten die Kollegen aus Straß-Moos zur Hilfe. Atemschutzträger kamen aus Oberhausen, Unterhausen und Hollenbach, die Neuburger Feuerwehr stellte ihre Drehleiter zur Verfügung. Als es schließlich dunkel wurde, wurde die Feuerwehr Karlshuld mit ihrem Beleuchtungsanhänger gerufen. Alles in allem waren rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz.

Bis 1 Uhr nachts war die Feuerwehr vor Ort, um Brandwache zu halten.
Bild: Feuerwehr Burgheim

Die Ursache für den Brand in Biding ist noch unklar

Die Ursache für den Brand ist nach Angaben der Polizei Oberbayern Nord noch nicht gefunden. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Ingolstadt übernahm noch am späten Nachmittag die ersten Ermittlungen am Brandort. Anhaltspunkte für vorsätzliche Brandstiftung gebe es jedoch nicht. Auch über den Sachschaden kann derzeit keine verlässliche Ausgabe gemacht werden. Sie dürfte sich nach Informationen der Polizei aber im oberen fünfstelligen Bereich bewegen. Personen wurden nicht verletzt.

Die Feuerwehr musste nach dem Löschen große Teile der Scheune abreißen, um weitere Glutnester im Inneren abzulöschen. Bis 1 Uhr morgens, so Kommandant Anton Gutjahr, habe die Feuerwehr Brandwache gehalten, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Wie er sagte, konnte die Feuerwehr zwar das Gebäude selbst nicht mehr retten, jedoch sei ein Übergreifen der Flammen auf eine angebaute Werkstatt sowie ein weiteres Gebäude verhindert worden.

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