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Arbeitsmarkt

17.03.2015

Lehrstelle oder Schule?

Bereits zum vierten Mal gab es die Job- und Ausbildungsbörse in Karlshuld. An den Ständen der Aussteller herrschte am Samstag ein stetes Kommen und Gehen. Zahlreiche Besucher informierten sich über die unterschiedlichen Berufe.
Bild: Kühne

Auf der Job- und Ausbildungsbörse in Karlshuld haben sich am Wochenende nicht nur junge Leute über die Berufsangebote in der Region informiert

Die mittlerweile Job- und Ausbildungsbörse des Gewerbeverbands Donaumoos in der Karlshulder Sport- und Mehrzweckhalle am Wochenende war wieder ein voller Erfolg. Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen aus der Region haben sich präsentiert und Ausbildungsstellen, Minijobs, Voll- und Teilzeitstellen angeboten. Auch weiterführende Schulen haben ihr breites Bildungsangebot vorgestellt.

Schüler stehen vor der Frage „Welchen Beruf soll ich ergreifen?“ und Erwachsene stellen sich manchmal die Frage: „Habe ich den richtigen Beruf gefunden?“ Hilfestellung in beiden Fällen gab die Job- und Ausbildungsbörse, bei der sich Interessierte in einer Computer-Ecke am Laptop durch einen Fragenkatalog nach Eignung und Neigung klicken konnten, um am Ende zu erfahren, welcher Beruf am besten zu ihnen passen würde. „Es kommt darauf an, für den Beruf rechtzeitig die Weichen zu stellen,“ sagte Cornelia Euringer-Klose, Vorsitzende des Gewerbeverbands Donaumoos, die sich am Ende des Tages über einen neuen Teilnehmerrekord bei den Ausstellern freute.

Während Bürgermeister und Schirmherr Karl Seitle den Nutzen der Jobbörse für die Besucher hervorhob, stellte Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl die Vorteile für die Betriebe heraus. „Die heimische Wirtschaft ist auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen und steht in ständiger Konkurrenz zur Großindustrie, die massiv werben kann“, sagte er. Die Börse als ein „Schaufenster der heimischen Wirtschaft“, bei der sich die Unternehmer mit potenziell neuen Mitarbeitern zwanglos unterhalten könnten.

Und diese Gespräche wurden reichlich gesucht. Die Mittelschulen aus Karlshuld und Karlskron hatten ihre Schüler von der achten bis zehnten Klasse auf Berufsinformationstour geschickt, um sich einen ersten Eindruck von der Vielfältigkeit der Berufe im Handwerk, in der Verwaltung oder in Dienstleistungsbetrieben zu verschaffen. Bei Gesprächen an den Ständen informierten sie sich etwa darüber, welcher Schulabschluss für den Beruf not-wendig ist, welche physischen Voraussetzungen er erfordert und welche Chancen er bietet. Manch einer hatte sich schon in der Computer-Ecke schlaugemacht und stellte gezielte Fragen, die alle ausführlich beantwortet wurden. Vielfach waren auch Eltern dabei, um sich über den vom Nachwuchs gewünschten Beruf zu informieren und um festzustellen, ob er die richtige Wahl ist oder, ob vielleicht der Besuch einer weiterführenden Schule nicht besser wäre. Informationen darüber boten die Mittelschule Karlshuld, die Berufsschule sowie die Fach- und Berufsoberschulen.

Neben Handwerks- und Dienstleistungsberufen warben auch der öffentliche Dienst wie Bundeswehr und Kommunalverwaltung oder das Gesundheitswesen mit Kranken- und Altenpflege und Verwaltung (AOK) um Nachwuchskräfte. Es herrschte ein stetes Kommen und Gehen in der Halle, Frage und Antwort schwirrten durch die Halle, in der kleine Werbegeschenke und reichlich Informationsmaterial die Besitzer wechselten und daran erinnern sollen, sich intensiv mit der Berufswahl zu befassen.

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Mehr Bilder von der Jobbörse finden Sie unter

neuburger-rundschau.de/bilder

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