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Neuburg-Laisacker

10.11.2019

Leonhardiritt: Hoch zu Ross in Laisacker

Am Ende es Umzugs gab es für die Pferde ein Stück Brot zur Belohnung. 62 Pferde und ein Esel waren in Laisacker dabei. 
Bild: Manfred Dittenhofer

Die Reiter- und Kutschenprozession zu Ehren des Heiligen Leonhard zog durch Laisacker.

Gestriegelte Pferde und glänzendes Zaumzeug beherrschten am Sonntagvormittag das Ortsbild von Bittenbrunn-Laisacker. Im Neuburger Ortsteil wurde an diesem Tag den Tieren gedankt und für deren Heil den Segen erbeten. Und stellvertretend für alle Tiere werden besonders die Pferde geehrt. Der Stadtteil Laisacker hält die Tradition des Leonhardiritts hoch. Am Sonntag kamen reichlich Besucher, um die fünf Kutschen und die über 60 Pferde zu bestaunen. Darunter auch der Oberbürgermeister mit seinen beiden Stellvertretern und eine ganze Reihe von Stadträten.

Pünktlich um 10.30 setzte sich der Zug durch Laisacker in Bewegung. Mit Hilfe der Ortsvereine organisiert der Pfarrgemeinderat diese Tradition nun schon seit rund 40 Jahren. Gedacht wird dem Heiligen Leonhard. Die Tradition besagt, dass am Leonharditag, der auf den 6. November fällt, die Bauern für ihre Pferde und Nutztiere um Beistand und Gottessegen gebeten haben. St. Leonhard ist Patron der Gefangenen und Behinderten, der Tiere, Bauern, Stallknechte, Schmiede, der Reiter und Pferde.

Im Neuburger Ortsteil Laisacker hat der Leonhardiritt eine lange Tradition. In dem Ort ist auch die Kirche auf diesen Schutzheiligen geweiht.
21 Bilder
Hoch zu Ross in Laisacker
Bild: Manfred Dittenhofer

62 Pferde und ein Esel waren beim Leonhardiritt dabei

In Laisacker ist die Kirche diesem Schutzparton geweiht. Dort hatte vor dem Ritt durch den Ort bereits eine Messe stattgefunden, ebenfalls organisiert vom Pfarrgemeinderat und ausgerichtet von der Neuburger Saitenmusik und den Sängern des Bittenbrunner Kirchenchores Laetare mit der Bauernmesse von Anette Thoma. Pater Josef Li Peng Cui hielt die Messe und segnete nach dem Umzug die Tiere. 62 Pferde, ein Esel, fünf Kutschen und zahlreiche Hunde nahmen an der Prozession teil. Für die Pferde gab es anschließend ein Stück Brot als Belohnung und als kleines Dankeschön. Neuburgs Oberbürgermeister Bernhard Gmehling dankte allen Helfern, die den Umzug für ganz Neuburg am Leben erhalten.

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