Neuwahlen

24.02.2016

Links gegen Rechts

Die Kreisvorstandschaft (von links): Francesco Garita, Liliana La Perna, Roland Meier und Monika Reith.
Bild: Die Linke

Kreisverband bestätigt Liliana La Perna und schickt neue Gesichter in die Führungsspitze

Am Samstag fanden im Kreisverband Region 10 der Partei Die Linke turnusgemäß Neuwahlen des Kreisvorstandes statt.

Mit einer deutlichen Mehrheit wählten die Mitglieder einen neuen Kreisvorstand. Als Vorsitzende wurde Liliana La Perna bestätigt. Ihr zur Seite stehen als Stellvertreter Francesco Garita und Roland Meier, Schatzmeisterin ist Monika Reith.

Der erweiterte Vorstand besteht aus 16 Mitgliedern. Als Beisitzer wurden gewählt: Roland Keller (Neuburg), Manfred Lindner (Kösching/Eichstätt), Roland Hopp (Ingolstadt), Matthias Hofbauer (Pfaffenhofen), Roberto Paskowski (Kommunalpolitischer Arbeitskreis), Xaver Gebert (Jugend), Regina Pojda, Ingrid Neureuther, Eva Bulling-Schröter. Als Delegierte zum Landesparteitag wurden Xaver Gebert und Roland Meier nachgewählt. Revisoren sind Engin Cakli. und Gerd Fröhlich. Außerdem wurde mit deutlicher Mehrheit die Neustrukturierung der Ortsverbände in Basisorganisationen bestätigt.

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Der Vorstand berichtete von den Aktionen der letzten zwei Jahre. Der Finanzbericht zeigte auf, dass sorgsam mit Geld umgegangen worden sei. Die Mitgliederzahl blieb konstant.

Unter anderem gab es eine halbstündige Unterbrechung der Sitzung, die die Anwesenden nutzten, um eine Demonstration auf dem Rathausplatz gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren zu unterstützen.

Im Hinblick auf die nächsten Jahre sei der Kreisverband zuversichtlich, die Menschen davon zu überzeugen, dass linke Politik in Ingolstadt machbar sei. Vorrangiges Ziel sei es, Ingolstadt sozial, gerecht, bürgernah und weltoffen mitzugestalten, denn Politik müsse Voraussetzungen schaffen, dass Ingolstadt allen Menschen eine Zukunft biete, meldet die Partei.

Die Linke werde mit eigenen inhaltlichen Schwerpunkten die Debatte über ein städtisches Leitbild bereichern. Darunter gehöre insbesondere der bezahlbare Wohnraum.

Weitere Schwerpunkte seien Proteste gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, die mit anderen Initiativen fortgesetzt werden sollen. Ebenso wolle man sich einer aktiven Friedenspolitik und dem Kampf gegen Rechtsextremismus widmen. (nr)

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