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21.07.2010

Lückenschluss am Kehrhof

Groß war der Aufmarsch gestern bei der Freigabe des Geh- und Radwegs im Bereich Kehrhof. Gerhard Glatter (Bauaufsicht), Pfarrer Kuriakose Moozhayil, Ehekirchens Bürgermeister Günter Gamisch, Pfarrerin Anita Müller-Fritzsch, Landrat Roland Weigert und Bürgermeister Heinrich Seißler (Königsmoos) hatten sich zum Ortstermin eingefunden. Den entscheidenden Schnitt am weiß-blauen Band freilich tat die kleine Nina. Foto: ukü
Bild: ukü

Königsmoos/Ehekirchen Eine weitere Lücke im Radwegenetz der Gemeinden Königsmoos und Ehekirchen ist gestern mit der Freigabe des 850 Meter langen Teilstücks im Bereich Kehrhof geschlossen worden. Zahlreiche Radfahrer, unter ihnen die Altbürgermeister Johann Kober und Auguste Schmid, hatten sich zum Ortstermin eingefunden.

Landrat Roland Weigert verlieh seiner Freude über den Abschluss der Baumaßnahme Ausdruck und stellte fest, dass nun zu den 400 Kilometern Straße, die vom Landkreis zu betreuen sind, 170 Kilometer Radwege dazu kommen. Allerdings musste er einige Wermutstropfen in den Eröffnungssekt gießen: Im Jahre 2011 werde aus Finanzgründen, mit der möglichen Ausnahme Rettenbach - Autenzell, kein weiterer Radweg mehr gebaut werden können. Abgeschlossen werden aber die Maßnahmen Langenmosen - Eppertshofen und Schrobenhausen - Rettenbach.

Bürgermeister Günter Gamisch, Ehekirchen, freute sich über den Lückenschluss und sicherte zu, dass er wie auch viele Ehekirchener den neuen Radweg nutzen werden. Für Bürgermeister Heinrich Seißler, Königsmoos, ist der Abschnitt ein weiterer Mosaikstein im nun fast 45 Kilometer langen Radwegenetz seiner Kommune Gemeinde. Man werde auch weiterhin dafür sorgen, dass im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die noch bestehenden Lücken geschlossen werden. Seißler dankte wie auch Landrat Roland Weigert den Grundstückseigentümern für ihre Bereitschaft, die notwendigen Flächen abzugeben.

Der neue Geh- und Radweg führt vom Ortsende Kehrhof bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2050 beim Kehrhof. 400 Meter des neuen Radweges liegen auf Königsmooser, 450 Meter auf Ehekirchener Gemeindegebiet. Die Planung hatte die Tiefbauverwaltung des Landkreises übernommen, die auch für Bauüberwachung, Bauleitung und Abrechnung des von der Firma Josef Mayr aus Langenmosen ausgeführten Projektes verantwortlich war. Zur Absicherung der Uferböschung an der Ach wurde eine Steinkorbwand eingebaut, wie Heinz Scharl, Leiter der Tiefbauverwaltung, erläuterte. Scharl konnte auch darauf hinweisen, dass die veranschlagten Kosten eingehalten wurden.

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Keine Mittel beim Kreis für Staatsstraße

Ob denn das fehlende Teilstück vom Kehrhof in Richtung Ludwigsmoos nicht gebaut werden könnte, wolle Kreis- und Gemeinderat Karl Mosch wissen. Wenn die Gemeinde baue, werde man die Maßnahme gern unterstützen, so Heinz Scharl. Eigene Mittel stünden dem Kreis für die Staatsstraße nicht zur Verfügung. Gottes Segen für das neue Teilstück und die nutzenden Fußgänger und Radfahrer erbaten Pfarrer Kuriakose Moozhayil und Pfarrerin Anita Müller-Fritzsch.

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