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Ingolstadt

28.11.2018

Mann bindet in Ingolstadt Hund bei der Polizei an

Ein 34-jähriger Hundebesitzer hat die Ingolstädter Polizei aufgehalten. Er band das Tier einfach vor der Wache an und verschwand.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ein 34-Jähriger hat seinen aggressiven Hund einfach bei der Inspektion Ingolstadt zurückgelassen. Die Beamten waren nicht begeistert.

Am Dienstagmorgen erschien gegen 6.30 Uhr ein 34-jähriger Hundebesitzer aus Ingolstadt bei der Polizeiinspektion und wollte seinen tags zuvor erworbenen Kangal, einen Hirtenhund, abgeben. Nach Angaben des Hundebesitzers habe sich der einjährige Hund bereits kurz nach dem Kauf aggressiv gezeigt und sei auf ihn losgegangen. Der Hundebesitzer habe aber in der Nacht weder das Tierheim noch den Verkäufer erreichen können, so erzählte er den Beamten. 

Tierheim Ingolstadt hatte noch nicht geöffnet

Bereits am Telefon sei dem Hundehalter laut Polizei allerdings erklärt worden, dass weder die Inspektion noch die Feuerwehr sein Tier verwahren könnten, bis um 8 Uhr das Tierheim öffnet. Er selbst möge den Hund dort selbst abgeben. 

Da der Mann aber einen wichtigen Termin habe, wie er sagte, wollte und konnte er seinen Hund den weiteren Angaben der Polizei zufolge nicht selbst zurückbringen. Er hatte den Kangal auf dem Parkplatz der Polizei an einem Zaun festgebunden und betrachtete die Sache für sich als erledigt. Die zugehörigen Papiere hatte er bei den Beamten gelassen.

Die Polizisten mussten das Tier dann ins Heim bringen, wo es untergebracht wurde, bis es der Verkäufer abholte. Die Polizei schreibt abschließend in ihrem Bericht: „Die durch sein Handeln entstandenen Kosten werden dem Hundehalter in Rechnung gestellt.“ (nr)

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