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Neuburg-Schrobenhausen

30.01.2021

Mehr Arbeitslose, weniger Arbeitsplätze in der Region 10

Ende Januar 2021 waren in der Region über 9000 Menschen arbeitslos gemeldet - so viele wie lange nicht mehr. 
Foto: AdobeStock

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen liegt derzeit bei 3,0 Prozent. Wie es in anderen Landkreisen und Städten der Region aussieht. 

Die Corona-Krise hat die Zahl der Arbeitslosen nach oben getrieben. Wie die Agentur für Arbeit mitteilte, gab es zuletzt 2010 mehr Arbeitslose als derzeit. Neben den witterungsabhängigen Außenberufen trifft es vor allem die Verkehrs- und Logistikbranche sowie Verkaufsberufe.

Ende Januar waren im Bereich der Agentur für Arbeit Ingolstadt insgesamt 9095 Personen arbeitslos gemeldet – 2123 mehr als im Januar 2020. Dies hat einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 3,1 Prozent zur Folge (Vorjahr: 2,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist vor allem eine deutliche Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit zu verzeichnen.

Seit März 2020 haben über 6000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet

Darüber hinaus gibt es derzeit auch deutlich weniger offene Stellen. Dies ist einerseits witterungsbedingt begründet, andererseits aber auch eine Folge der pandemiebedingten Einschränkungen, denn die Betriebe agieren in Bezug auf Neueinstellungen vorsichtig und zurückhaltend. 403 offene Stellen wurden der Agentur für Arbeit Ingolstadt im Januar neu gemeldet, 190 weniger als ein Jahr zuvor.

Keine Entwarnung gibt es bei der Kurzarbeit. Seit Beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres zeigten insgesamt 6056 Betriebe einen Arbeitsausfall an.

Und so stellt sich der Arbeitsmarkt im Stadtgebiet Ingolstadt und in den Landkreisen dar:

  • Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist die Arbeitslosigkeit im Januar deutlich angestiegen. Aktuell sind 1748 Personen arbeitslos, 276 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der arbeitslosen Landkreisbürger um 300 (20,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich gegenüber Dezember um 0,4 Punkte auf 3,0 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent). 506 Stellen sind aktuell vakant – das sind 40 weniger als noch im Dezember und 273 weniger als im Januar 2020.
  • In Ingolstadt hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Januar spürbar erhöht. Sie stieg um 377 Personen auf 3417, was im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 796 (30,4 Prozent) bedeutet. Dies ergibt eine aktuelle Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent (Vormonat: 3,7 Prozent, Januar 2020: 3,2 Prozent). Aktuell gibt es 991 unbesetzte Stellen, 62 weniger als im Vormonat, 454 weniger als im Vorjahr.
  • Auch im Landkreis Eichstätt nahm die Zahl der Arbeitssuchenden zu. Zum Stichtag waren insgesamt 1734 Personen arbeitslos gemeldet, 203 mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um 406 Arbeitslose (30,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt Ende Januar 2,2 Prozent (Vormonat: 2,0 Prozent, Vorjahr: 1,7 Prozent). 595 offene Arbeitsstellen gibt es im Landkreis Eichstätt derzeit – 13 weniger als im Dezember sowie 267 weniger als vor einem Jahr.
  • Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Pfaffenhofen stieg im ersten Monat des Jahres 2021 um 397 Personen auf 2196 an. Gegenüber Januar 2020 bedeutet dies einen Anstieg um 621 (39,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 2,9 Prozent (Vormonat: 2,4 Prozent, Vorjahr: 2,1 Prozent). (nr)

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