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Neuburg-Schrobenhausen

29.11.2018

Mehr Geld für Landrat Alois Rauscher

Alois Rauscher ist voraussichtlich bis März 2019 der Chef des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen.
Bild: Claudia Stegmann

Der Interimschef am Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen bekommt die nächsten Monate ein Gehalt von über 9000 Euro.

Neuburg-Schrobenhausen Alois Rauscher ist bis zum Amtsantritt eines neu gewählten Landrats vermutlich im März (Wahltermin 20. Januar) kommissarischer Landkreischef. In dieser Funktion ist der Arbeitsaufwand des 70-Jährigen wesentlich größer als bisher. Der Kreisausschuss hat deshalb seiner jüngsten Sitzung sein Gehalt angehoben.

Bislang umfasste die Entschädigung 25 Prozent des Grundgehalts des Landrats (Besoldungsgruppe B6), was gerundet monatlich 2323 Euro entspricht. Für seine Interimstätigkeit bekommt Alois Rauscher künftig 90 Prozent des Grundgehalts überwiesen, das sind 8362 Euro. Das ist aber noch nicht alles. Die Entschädigung für eine tatsächliche Stellvertretung in Höhe von 90 Euro am Tag entfällt damit. Weil aber das Amt gemäß Kommunal-Wahlbeamten-Gesetz (KWBG) einen Mehraufwand für die Lebensführung erfordert, wird zusätzlich eine sogenannte Dienstaufwandsentschädigung gezahlt. Für Alois Rauscher werden auch hier 90 Prozent aufgewandt, derzeit 1029 Euro. Insgesamt hat der Landrat auf Abruf damit ein Monatsgehalt von 9391 Euro.

Noch eine Formalie: Der Landkreis als Dienstherr löst das Beamtenverhältnis von Ex-Landrat Roland Weigert, am 14. Oktober in den bayerischen Landtag gewählt und als Staatssekretär mittlerweile auch Kabinettsmitglied, zum Stichtag 4. November auf. Der Kreisausschuss fasste diese Empfehlung einstimmig. Den endgültigen Beschluss trifft der Kreistag in seiner Sitzung am 6. Dezember. (nel)

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