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Mehr Verständnis für den Winterdienst

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Kommentar Von Fabian Kluge
09.11.2018

Sobald es draußen schneit, sind die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Tag und Nacht im Einsatz. Warum das Engagement Lob verdient.

Das Unverständnis bei den Menschen ist groß, wenn im Winter ein Teil des Landkreises geräumt ist, während sich im anderen die Autofahrer durch eine Schneedecke kämpfen müssen. „Überall wird geräumt, nur in Neuburg nicht“ – Sätze wie diese hören Bernhard Strehle und sein Team von der Straßenmeisterei in jedem Winter. Dabei sind die Mitarbeiter 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche in Rufbereitschaft. Einzelne Fahrten dauern oft länger als zwei Stunden.

Gerade bei starkem Schneefall ist es also kaum möglich, Straßen langfristig sauber zu halten. Was oft unterschätzt wird: Die Straßenmeisterei hat in der Wintersaison von Ende Oktober bis Mitte April einen festen Fahr- und Dienstplan für alle Mitarbeiter, muss sich zudem mit dem Landkreis abstimmen, wer welche Straßen übernimmt. Es ist also keine Willkür, wo die Straßenmeisterei früher räumt und streut – und wo erst später. So ist manchmal etwas mehr Verständnis für den Winterdienst angebracht. Schließlich kümmert er sich um unser aller Sicherheit.

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