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Rennertshofen

13.04.2015

Mit der Marktkapelle nach New York

Musikinstrumente hoch: Wenn es den Besuchern gefallen hat, dann sind auch die Musiker der Marktkapelle Rennertshofen zufrieden. Am Samstag war der lang anhaltende Beifall ein Beweis, wie sehr das Frühlingskonzert gefallen hat.
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Musikinstrumente hoch: Wenn es den Besuchern gefallen hat, dann sind auch die Musiker der Marktkapelle Rennertshofen zufrieden. Am Samstag war der lang anhaltende Beifall ein Beweis, wie sehr das Frühlingskonzert gefallen hat.
Bild: Doris Bednarz

Rennertshofener Musiker wählten die USA zum Thema ihres Frühlingskonzerts. Das kam an

Wer am Samstagabend den Weg in die Turnhalle der Rennertshofener Grund- und Mittelschule gewählt hatte, durfte die Jugend- und Marktkapelle auf eine musikalische Reise in „The United States of America“, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, begleiten. Im bezaubernden frühlingshaften Ambiente, dekoriert mit Ballons in den Farben der amerikanischen Flagge, blau, weiß, rot, begrüßte die 1. Vorsitzende der Marktkapelle, Stefanie Czerny, die Gäste und erinnerte die Konzertbesucher, dass sie die kostengünstigere Variante gewählt hätten, um Amerika zu entdecken und zu erleben.

Zum Auftakt des stimmungsgeladenen Abends spielte die Jugendkapelle, die von Magdalena Rehm dirigiert wurde, natürlich Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“, das vom „aus dem Alltag ausbrechen, etwas Verrücktes tun“ handelte. Zusammen mit Katharina Schabacker, die das schwungvolle Programm der jungen Musikanten moderierte, ging es in den Wilden Westen. „Silver Creek Valley“ des erst kürzlich verstorbenen niederländischen Komponisten Kees Vlak erinnerte an John Wayne, Wyatt Earp, Winnetou und Old Shatterhand. „Meine Generation denkt dabei eher an Pocahontas oder Lucky Luke“, bemerkte die junge Katharina Schabacker. Die zauberhafte Filmmusik des Walt-Disney-Films „König der Löwen“ beherrschten die jungen Musiker genauso perfekt wie den von Ray Parker jr. geschriebenen Titelsong des überaus erfolgreichen Kinofilms „Ghostbusters“. Den zweiten Part des klangvollen Abends übernahm „Chefpilot“ und Dirigent Alexander Großnick mit der Marktkapelle und Moderator Roland Braun. Dieser wünschte den Gästen „Guten Flug“ und viel Vergnügen beim „Voyage into the blue“.

Ehrungen für verdiente Aktive

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Kurz vor der Pause ehrte Stefanie Czerny langjährige Mitglieder der Marktkapelle. Verena Jauernik, Cornelia Stark, Johannes Schwarz und Walter Schneid (krankheitsbedingt verhindert) erhielten Urkunden und Ehrennadeln in Bronze für 15 Jahre aktive Tätigkeit im Verein.

Vor dem „New York Overture“ von Kees Vlak besichtigte das Publikum mit Roland Braun die „Stadt, die niemals schläft“. Man musste nur kurz die Augen schließen, um beim „musikalischen Streifzug“ Ground Zero, Wallstreet, Empire State Building, Fifth Avenue, Broadway, Central Park oder „Miss Liberty“ gedanklich zu genießen.

Eine weitere klangliche Episode war dem „King of Rock ‚n’ Roll“ gewidmet. Das Publikum kam in einem Elvis-Presley-Medley in den Genuss von „C. C. Rider“ oder „Cant’t help falling in love with you“, eröffnet mit der Fanfare aus „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauß. Das Stück „La Storia“ des Komponisten Jacob de Haan sollte zum Nachdenken und Träumen anregen. Roland Braun nahm das Publikum auf eine gedankliche Reise zu den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten Amerikas mit. In die „goldenen zwanziger Jahre“ versetzte die Kapelle ihr Publikum zum Schluss. Let’s swing war beim Arrangement von Steve Mc Millan angesagt und lud die Gäste bei „Hello Dolly“, „Mackie Messer“ oder „Bei mir bist du schön“ zum Mitwippen und Mitschnippen ein.

Lang anhaltenden, begeisterten Beifall erhielten die Musiker nach zweieinhalb Stunden musikalischem Hochgenuss und mehreren Zugaben. Es war der Lohn für die vielen Wochen des gemeinsamen Probens.

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