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Neuburg

22.03.2019

Mit diesem Team zieht die SPD in den Europa-Wahlkampf

Der neu gewählte Vorstand der SPD setzt sich zum Großteil aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern zusammen. 
Bild: SPD privat

Die Neuburger SPD wählt ihren Vorstand und stimmt sich auf die EU-Wahl im Mai ein.

Die Neuburger SPD bereitet sich auf die Europa-Wahl vor. Und startet mit einem bewährten Team. Am Donnerstag wurde bei der Jahreshauptversammlung der Vorstand des Ortsvereins gewählt. Auf neue Namen muss man sich dabei nicht einstellen. Heinz Schafferhans wurde mit allen Stimmen in seinem Amt als Ortsvorsitzender bestätigt.

Die SPD Neuburg ist für ein vereintes Europa

Die SPD durchlebt keine leichte Zeit, weder in Europa, noch in Deutschland, Bayern oder in Neuburg. Ein Rechtsruck, gepaart mit einem Rückzug aufs Nationale, fördert den Europagedanken nicht gerade. Die SPD aber stellt die Vorteile eines vereinten Europas heraus. Die müssten erhalten bleiben, so Werner Widuckel, der als SPD-Kreisvorsitzender ein Grußwort sprach und die Mitglieder des Ortsvereins auf die Europawahl einschwor. Das Chaos beim Brexit sei eine Satire, die, wäre sie als solche im Fernsehen gelaufen, keiner geglaubt hätte. Widuckel verwies auf die Errungenschaften der EU und dass diese erhalten und gesichert werden müssten. Gefährdet würde das in Europa Erreichte durch Populisten, die die EU schlecht redeten. Deshalb rief der SPD-Kreisvorsitzende dazu auf, unbedingt zur EU-Wahl zu gehen. Jede Stimme zähle. Widuckel dankte dem Ortsverein Neuburg für sein Engagement und verband diesen Dank mit einem Ausblick: „Wir dürfen Europa nicht seinen Gegnern überlassen, sondern müssen es verbessern. Wir wollen ein Europa des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit.“

Heinz Schafferhans zog für die SPD in Deutschland und für Neuburg ein Jahresresümee. In der Großen Koalition im Bund habe die SPD schon einiges erreicht, etwa ein gutes Kita-Gesetz oder eine verbesserte Mietpreisbremse. Die SPD stehe für mehr Chancen in der Arbeitswelt, für mehr Gerechtigkeit und für mehr Respekt. Statt Hartz IV solle es ein Bürgergeld geben. Der Maßnahmenkatalog der SPD ziele darauf ab, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu erneuern. Leider mache die Parteivorsitzende „oft seltsame Dinge“, so Schafferhans.

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Schafferhans beklagt den Mitgliederschwund der SPD Neuburg

Im Ortsverein beklagte Schafferhans den Mitgliederschwund. Zwischen 2014 und 2018 seien 13 Mitglieder verstorben und 24 ausgetreten, aber nur 14 neue Mitglieder beigetreten. Diese Zeichen müssten auch in Berlin verstanden werden. Wollen die Leute Politik nur noch konsumieren? Gibt es denn nichts, wofür oder wogegen man sich engagieren will?“, fragte Schafferhans und verwies auf die Freitags-Demonstrationen von Schülern. „Die zeigen uns, wie es geht.“

Schafferhans war vor vier Jahren mit einigen Zielen als Ortsvorsitzender angetreten: Das erste, trotz fehlender Großspender genügend Geld für den Kommunalwahlkampf 2020 zusammenzubringen, sei bereits erreicht. Die organisatorische Übergangsphase wegen des Generationswechsels bei den Mitgliedern mit Funktionen im Ortsverein sei ebenfalls auf gutem Wege. Und auch beim dritten Ziel, mehr Geschlossenheit als Partei zu zeigen, sei schon viel erreicht. Trotzdem wünscht sich Schafferhans für die nächste Kommunalwahl noch mehr Geschlossenheit und als Resultat mehr SPD-Stadt- und Kreisräte.

So hat die SPD Neuburg bei der Jahresversammlung gewählt

  • Vorsitzender: Heinz Schafferhans
  • Stellvertretende Vorsitzende: Birgitt Glasenapp und Ulrike Hetmanek-Rogler
  • Kassier: Andreas Fischer
  • Schriftführer: Volker Katzki Beisitzer: Horst Winter, Petra Metz, Sabine Schneider und Bernd Schneider.
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