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Ausstellung

17.06.2013

„Miteinander leben“

Porträts von Volker Möller sind im Bürgerhaus zu sehen.
Bild: xh

Volker Möller zeigt im Bürgerhaus großformatige Porträts

Neuburg Interessante Menschen nimmt Volker Möller gerne in den Fokus seiner Kameras. Vor allen wecken das Interesse des Fotografen aus Heinrichsheim die Gesichtsausdrücke. Der frühere stellvertretende Redaktionsleiter der Neuburger Rundschau hat bei seiner Passion einen Blick für ansprechende Perspektiven entwickelt. Bei der Ausstellung im Bürgerhaus sind es überwiegend Porträts von Frauen aus dem afrikanischen Kontinent sowie einzelne aus Vietnam.

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Seit zwölf Jahren widmet er sich der Porträtfotografie

Der Stadtteilmanager Jürgen Stickel eröffnete die Exposition mit dem Attribut: „faszinierend“. Die Ausstellung mit den großformatigen Porträts sind für ihn richtige Hingucker. Nicht nur die Perspektiven, die Schärfe und der Kontrast wirken auf den Betrachter, vielmehr ist es das Mienenspiel der Afrikanerinnen, eine Physiognomie, passend zum Titel der Sammlung „Miteinander leben“. Laut Stickel passt dieses Thema ideal ins Ostend und die Ausstellung zum nächsten Samstag (22. Juni).

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Da ist im Stadtteil das traditionelle Multi-Kulti-Fest mit Teilnehmern aus 20 Kulturvereinen unterschiedlicher Nationen angesagt. Auch Oberbürgermeister Bernhard Gmehling freute sich über die Ausstellung in der Kunstgalerie Bürgerhaus, wie er sagte. Die Fotos stärken die Maxime, Integration breit anzulegen und sind mit den unterschiedlichen Charakteren der Models professionell und mit feinster Technik fotografiert und ausgearbeitet. Volker Möller erklärte, dass ihn die Fotografie auch zum Journalismus gebracht habe, wo er jedoch als Wortjournalist tätig wurde. Die dazugehörigen Pressefotos fertigte er aber meistens selbst. Allerdings sei das damit verbundene Fotografieren von Unfällen oder von Politikern nicht immer das gewesen, was er gerne vor der Linse gehabt hätte.

Ins richtige Licht gesetzt

Anders in seinem Ruhestand. Seit fast zwölf Jahren widmet er sich zu einem großen Teil der Porträtfotografie. Dabei wichtig sind für ihn die Modelle, die er bei Veranstaltungen, wie die Hutschau, dem Multi-Kulti-Fest oder über Facebook kennenlernt. Überhaupt lobte er Neuburg als ausländerfreundliche Stadt. „Hier ist man tolerant, keine Spur von Rassismus ist da und hier haben viele eine neue Heimat gefunden“, so Möller. Und hier findet der Fotograf auch seine Models. Seine Aufnahmen fertigt er in der freien Natur, etwa vor einem blühenden Rapsfeld oder den gradlinigen Spargel - Bifangs, sowie in seinem Studio. Dabei setzt er die Frauen ins richtige Licht. Volker Möller will mit seinen Fotos die Phantasie anregen. Porträts sind für ihn immer wieder eine Herausforderung. Und wenn Sie gut geworden sind, können sie etwas erzählen.

Wie die Bilderserie von Anita Gniouou. Die junge Frau stammt aus Togo und lebt in Neuburg. Die Afrikanerin umrahmte mit einer Trommel die Vernissage und Faniza Möller, Möllers Ehefrau, mit passender Lyrik.

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