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31.03.2009

Münster bekommt ein neues Dorfzentrum

Münster (ma) - Die Bevölkerung der Lechgemeinde Münster zeigte großes Interesse für die Arbeit ihres neuen Bürgermeisters Gerhard Pfitzmaier und seiner zwölf Gemeinderäte, die seit zehn Monaten im Amt sind. Der Saal des Gasthofs Kirchenwirt war bei der ersten Bürgerversammlung in der neuen Amtszeit voll besetzt.

In 15 Sitzungen habe sich der Gemeinderat, dem sechs neue Mitglieder angehören, mit mancherlei Problemen befasst. So seien am Gemeindehaus und am Kindergarten Fenster erneuert, Straßenbauar-beiten im Ortsbereich ausgeführt und die Kirchentreppe repariert worden. Ferner sei für die Mutter-Kind-Gruppe ein geeigneter Raum im Pfarrzentrum geschaffen worden. Nicht nur veraltete Straßenlampen seien erneuert, sondern alle Straßenbeleuchtungen mit Energiesparlampen versehen worden.

Schulbus-Direktverbindung von Rain nach Münster

Zu Beginn des neuen Schuljahres hätten sich Klagen über unzumutbare Schulwegzeiten gehäuft, fuhr der Bürgermeister fort. Schüler des Gymnasiums Donauwörth benötig-ten nämlich 90 Minuten für die Rückfahrt in ihren Heimatort. In Gesprächen mit dem Landratsamt sei der Einsatz einer Direktverbin-dung von Rain nach Münster er-reicht worden, was die Fahrzeiten nun spürbar verkürzt habe. Weitere Probleme habe die unzureichende Reinigungsleistung der Kläranlage und die große Kälteperiode im Ja-nuar bereitet. Die Friedberger Ach sei nämlich gänzlich zugefroren gewesen, so dass ein Eisstau mitten im Dorf den Kräften des Wasserwirtschaftsamtes und den örtlichen Helfern harte Arbeit bei Eiseskälte abverlangt habe.

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Auch freudige Ereignisse seien zu vermelden. Kindergartenreferentin Erika Liebsch stellte fest, dass derzeit 32 Kinder den gemeindlichen Kindergarten "Am Holderstock" besuchen. Die Kinderzahl nehme zu, was die Anstellung einer weiteren Teilzeitkraft erforderlich gemacht habe. Auch für die nächsten Jahre halte dieser positive Trend wohl an. Dies sei auf den Zuzug junger Familien zurückzuführen.

Vizebürgermeister Peter Werner berichtete über die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr, der im ab-gelaufenen Jahr spektakuläre Lösch- oder Rettungseinsätze er-spart geblieben seien. Er gab ferner einen Überblick über das Kanalsys-tem und dessen Schadstellen.

Dritter Bürgermeister Jürgen Raab erstattete den Kassenbericht. Die Rücklagen der Gemeinde weisen nach seinen Worten "ein gutes Finanzpolster" aus, das aber für die anstehenden Planungen dringend benötigt werde. Er berichtete ferner von der neu erstellten Satzung zur Vereinsförderung, nach der die Gemeinde die Jugendarbeit der Vereine finanziell unterstützt.

Dietmar Schmid von der Firma Systemkosmetik gab bekannt, dass in seinem Betrieb in Kürze eine neue, wirkungsvolle Abwasserreinigung installiert werde. Die dörfliche Kläranlage solle auf diese Weise erheblich entlastet werden.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt an der Rainer und Thierhaupter Straße sowie der Holzheimer Straße seien an erster Stelle vorgesehen. Der Pointweg erhalte einen Vollausbau mit neuer Fahrbahn, mit Gehweg und Beleuchtung. Auch der Weg nach Hemerten werde asphaltiert, um damit endlich die Lücke im stark frequentierten Lech-Donau-Radweg zu schließen. Für die Sanierung und einen notwendigen Anbau am Gemeindehaus seien Planungen im Gange. Die Räume in diesem Ge-bäude, der alten Schule, werden für die Mutter-Kindgruppe und für weitere Vereinszwecke dringend benötigt. Erweiterungsflächen stünden dort nicht zur Verfügung.

Noch heuer eine neue Bauhofhalle mit Photovoltaik

Noch heuer soll südlich des Feuerwehrhauses eine Bauhofhalle mit Photovoltaikmodulen auf der Dach-fläche entstehen.

Komplett sein werde das neue Gemeindezentrum in der geografischen Ortsmitte dann vermutlich im Jahr 2010, wenn westlich vom Feuerwehrhaus das Rathaus der Gemeinde gebaut sei.

Für das neue Dorfzentrum sei eine gemeinsame Beheizung durch nachwachsende Rohstoffe (Hackschnitzelheizung) vorgesehen, die im nahen Lechauwald kostengünstig zur Verfügung stehen.

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