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NR-Adventskalender

25.12.2020

Musikalischer Adventskalender: Wie Musiker aus der Region online begeistern

Der musikalische Adventskalender zeigt, wie vielfältig die Musik in unserer Region ist.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Die Redaktion der Neuburger Rundschau rief Sänger, Ensembles und Chöre aus dem Landkreis dazu auf, per Video zu den Menschen zu singen. Dabei herausgekommen ist ein musikalischer Adventskalender. Wer war dabei?

Anders. Aber trotzdem. In etwa so lassen sich die vergangenen Tage des Advents zusammenfassen. Denn nichts war so wie in den Jahren zuvor. Corona und die Pandemie haben es unmöglich gemacht, eine Tasse Glühwein auf dem Christkindlmarkt zu trinken und gemeinsam des Lebens zu frönen. Ausgangsbeschränkungen haben es zuletzt verboten, Weihnachtseinkäufe zu erledigen und Geschenke zu besorgen. Und selbst an den Feiertagen dürfen sich Eltern und Kinder, Omas und Tanten nur im kleinsten Kreis treffen, um sich und andere vor einer dritten Welle zu schützen.

Musikalischer Adventskalender der Neuburger Rundschau: Diese Interpreten waren dabei

Die Stimmung deshalb war betrübt und der Alltag war still. Das wollte die Neuburger Rundschau ändern: Mit einem musikalischen Adventskalender sollte den Leserinnen und Lesern unserer Zeitung zumindest ein Hauch Vorfreude in die heimischen Wohnzimmer gebracht werden. Unserem Aufruf, den wir nicht nur in unserer gedruckten Lokalausgabe, sondern auch online und über soziale Medien gestreut haben, folgten viele – Musiker aus dem Landkreis, Chöre und Ensembles aus der Region, Solisten, Ehepaare, Freunde, Kapellen.

Monika und Bernhard Ettig widmeten „Happy XMas“ dem verstorbenen Stadtrat Josef Götzenberger.
Bild: NR (Screenshot)

Sie alle haben sich im Vorfeld Gedanken gemacht, ein weihnachtliches Lied ausgesucht und es in Rücksprache mit der Redaktion auf Video aufgenommen. Herausgekommen ist dabei ein wunderbar melodisches Potpourri, das den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und seine vielen musikalischen Facetten widerspiegelt.

Landrat Peter von der Grün spielte „White Christmas“ auf dem Saxofon.
Bild: NR (Screenshot)

24 Tage, 24 Türchen also. Täglich zur Mittagszeit ging erst auf unserer Facebook-Seite, später auf unserer Homepage ein Beitrag online, hinter dem sich ein neues Stück und ein neuer Interpret verbarg. Manch einer war sogar zwei Mal in der Chronik vertreten – der Neuburger Madrigalchor zum Beispiel. Mit dem Stück „Christenheit, seid bereit“ leiteten sie unseren Adventskalender am 1. Dezember ein. Ebenso bestückte der Madrigalchor mit Gabriella Lay, Margit Habermayr, Valentina Kinzel, Jakob-Michael Schmid und Veit Hübner das 22. Türchen – „Joy to the world“ von Lowell Mason erklang diesmal.

Wie der Madrigalchor hatte auch die Blaskapelle Oberhausen mehrere Lieder für unsere Aktion einstudiert und aufgenommen: Mit „Buama weaschts munter“ und „Fröhliche Weihnacht überall“ zeigten die Musiker ihre Bandbreite.

Blaskapellen, Chöre, Ensembles, Sängerinnen, Musiker aus dem Landkreis nahmen teil

„Ois is Voice“ steuerte für den 3. Dezember den zeitlosen Weihnachts-Evergreen „Jingle Bells“ bei. Rockiger wurde es beim Neuburger Akustikduo „Streetman“ etwa mit dem Song „Welcome Back Father Christmas“. Besinnliches kam unter anderem von den Brüdern Alexander und Markus Haninger von der Stadtkapelle Neuburg mit „In Dulce Jubilo“.

Am 8. Dezember sangen die Ludwigsterne aus Karlshuld.
Bild: NR (Screenshot)

Selbst geschrieben, gedichtet und formuliert haben Kerstin und Sepp Egerer ein Stück für unseren musikalischen Adventskalender. Zum 18. Dezember grüßte Landrat Peter von der Grün die Bürger mit den Klängen von „White Christmas“ auf seinem Saxofon. Und sogar Kinder nahmen zusammen mit ihren Eltern an unserer Advents-Aktion teil:

Am 6. Dezember sang die nur drei Jahre alte Katharina mit Mama Regina Weigl-Dier und Papa Günther Dier vom Chor Windrose den bayerischen Nikolaus-Titel „Nikolo Bum Bum“. Wenige Türchen später, am 11. Dezember, spielten dann Sabine Gruber, Chorleiterin und Organistin in Bittenbrunn, und ihr neunjähriger Sohn Leonhard das Adventslied „Tochter Zion“ für unsere Leser.

So vielfältig, so anders waren die Beiträge. Trotzdem sind sie nur eine Auswahl unseres Adventskalenders und der facettenreichen Musiklandschaft der Region. Und das ist doch schön oder nicht?

Die Beiträge unseres musikalischen Adventskalenders gibt hier.

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