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Ingolstadt

13.11.2019

Mutmaßlicher Raser sitzt nach tödlichem Unfall auf der A9 in Haft

Ende Oktober hat sich auf der A9 ein tödlicher Unfall ereignet. Ein 22-Jähriger starb, der mutmaßliche Unfallfahrer ist jetzt in Haft.
Bild: Heinz Reiß

Ein 22-Jähriger ist Ende Oktober auf der A9 bei Ingolstadt gestorben. Der mutmaßliche Unfallfahrer sitzt in Haft, die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

Ein schrecklicher Unfall hat sich am Abend des 20. Oktobers auf der A9 bei Manching ereignet. An diesem Sonntag war der Fahrer eines BMW M4 auf den Audi eines Gaimersheimers gekracht. Der 22-Jährige aus dem Kreis Eichstätt starb, der BMW-Fahrer wurde leicht verletzt. Jetzt sitzt der mutmaßliche Unfallfahrer aus dem Kreis Pfaffenhofen in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Ingolstadt hat Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.

Der BMW-Fahrer ist auf der A9 bei Ingolstadt ungebremst auf den Audi aufgefahren

Der BMW-Fahrer, ebenfalls 22 Jahre alt wie der Verunglückte, soll damals gegen 23 Uhr viel zu schnell auf der linken Spur in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen sein. Zunächst soll er einen Audi von der Spur gedrängt haben, anschließend fuhr er laut Polizei ungebremst auf den Audi des Gaimersheimers auf, als dieser gerade mit 120 Stundenkilometern ein Wohnwagengespann überholte. Ausschlaggebend, weshalb nun Ermittlungen wegen Totschlags geführt werden, seien das PS-starke Auto, an dessen Steuer der mutmaßliche Unfallverursacher saß, sowie die „sehr hohe Geschwindigkeit bei Dunkelheit“, wie es im Polizeibericht steht. Der Unfall hat sich auf einem auf 120 Stundenkilometern beschränkten Abschnitt ereignet.

Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen, die das Unfallauto vor dem Zusammenstoß auf der A9 in Richtung Nürnberg bemerkt haben oder Angaben zum sonstigen Fahrverhalten des Beschuldigten machen können. Dies gilt auch für Beobachtungen im nördlichen Landkreis Pfaffenhofen, wo das Auto zugelassen war.

Hinweise nehmen die Kripo Ingolstadt unter 0841/9343-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (rilu)

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