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Ingolstadt

08.09.2019

Nacht der Museen lockt die Besucher nach Ingolstadt

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4 Bilder
Wer neugierig war und nicht früh ins Bett woltte, konnte am Samstag in Ingolstadt viele neue Eindrücke gewinnen. Es war wieder die lange Nacht der Museen.
Bild: Elke Böcker

Während der langen Nacht der Museen war in Ingolstadt wieder einiges geboten. Die Besucher konnten vertraute Orte neu entdecken.

Zum Beispiel Johanna und Carlotta. Die beiden sind elf Jahre alt und finden es ganz toll, dass sie diesmal an einem Abend viele Museen besuchen können und sich gar nicht anstellen müssen. Sie sitzen gerade im Untergeschoss des Schulmuseums am Brückenkopf und schreiben mit dem Griffel. Natürlich gibt’s davon ein Foto und später dann noch eines im Kaiserzimmer.

Viele Familien kamen in die Ingolstädter Museen

Viele Familien traf man bei der Nacht der Museen in Ingolstadt, die die zahlreichen Veranstaltungen für Kinder und Familien – nicht nur im Schulmuseum, sondern auch im Stadtmuseum, im museum mobile, im MKK oder im Lechnermuseum – besuchten. Auch eine Fahrt in einem der historischen Busse – am besten im Oberdeck – war überaus gefragt. Doch nicht nur Familien, sondern auch echte Kunst-, Musik- und Kulturjunkies kamen voll auf ihre Kosten. So lockten das Künstlergespräch im MKK, die unterschiedlichsten Führungen im Stadtmuseum zu so reizvollen Themen wie „Mittelalter in Ingolstadt“ oder das Deutschen Medizinhistorische Museum mit der Ausstellung „Schönheit ist Geschmacksache“.

Sehr beeindruckend auch die Führung „Formen des Krieges 1600-1815“ durch die riesigen Sammlungen des Bayerischen Armeemuseums mit Museumsleiter Ansgar Reiss, der auf die bedrohliche „Inszenierung der Gewalt“ hinwies, gleichzeitig aber auch die Ästhetik der Ausstellung bemerkte.

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Ganz friedlich ging´s im Heimatmuseum Niemes und Prachatitz im Pedellhaus nahe der „Hohen Schule“ zu, hier konnte man beim Klöppeln zusehen und etwas über die Geschichte der vertriebenen Sudetendeutschen vor und nach der Vertreibung lernen.

Wer Lust auf Musik hatte, der fühlte sich – je nach Musikgeschmack – im MKK von „Gorilla Rodeo“, im Stadtmuseum bei den „Donaupfeiffen“ oder auch im Medizinhistorischen Museum bei Kerstin Schulz und Jens Lohse oder im Audi mobile von „The Lazy Bones“ gut versorgt.

Die Haderbastei war in Ingolstadt in ein offenes Atelier verwandelt worden

Die Haderbastei hatten die Mitglieder des BBK in ein offenes Atelier verwandelt und man konnte den anwesenden Künstlern beim Arbeiten über die Schultern blicken. Eine Licht-Musik-Komposition zweier junger Künstler ergänzte den Atelierbesuch auf eindrückliche Weise.

Und wer dann noch immer nicht genug von soviel Kunst und Kreativität hatte, der konnte am Sonntagmorgen schließlich noch den Musikalischen Frühschoppen im Bauerngerätemuseum in Ingolstadt-Hundszell besuchen.

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