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Neuburg
28.11.2019

Audi: ein Hüsteln oder schon Husten?

Was sagen Wirtschaftsverbände und die Stadt Ingolstadt über den Stellenabbau bei Audi? Wir haben nachgefragt.

Wenn Audi hustet, hat die Region eine Lungenentzündung. So ein geflügelter Spruch über den größten Arbeitgeber in der Region. Nun hat Audi gehustet. Oder war es ein Hüsteln? Wie wirken sich der geplante Stellenabbau und das Sparprogramm auf die Region aus? Die Stadt Ingolstadt und die Wirtschaftsverbände sehen noch einigermaßen ruhig in die Zukunft.

Elke Christian, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Ingolstadt, war nicht überrascht über die Meldungen vom Stellenabbau bei Audi. Natürlich sei das keine gute Nachricht, aber Fakt sei: Kein Audi-Mitarbeiter werde auf die Straße gesetzt. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Der Stellenabbau findet sozial verträglich statt – über die normalen Fluktuationen und Ruhestandsregelungen. „Man muss bedenken, auf welch hohem Niveau wir uns in den vergangenen Jahren bewegt haben. Die Region steht unter enormem Druck zum Beispiel durch den Facharbeitermangel oder durch fehlenden Wohnraum und erhält nun vielleicht die Möglichkeit zur Konsolidierung.“

Kein Audi-Mitarbeiter wird auf die Straße gesetzt

Die Probleme, Stellen zu besetzen, hätten sich bereits auf die Wertschöpfung ausgewirkt, so Elke Christian weiter. Eine Leitbranche Deutschlands durchlaufe große Veränderungen und müsse sich neuen Gegebenheiten anpassen. Das könne nicht lautlos geschehen. Auf der anderen Seite würde mancher Mittelständler sich über die eine oder andere spannende Bewerbung freuen. „Die Region hat eine enorme Innovationskraft.“ Elke Christian nennt das Digitale Gründerzentrum, die Forschungen in Richtung künstliche Intelligenz oder die Entwicklung der „Air Mobility“. „An Innovationskraft werden wir nicht verlieren, denn diese hat nicht nur Audi, sondern auch unser starker Mittelstand hier in der Region.“

Die Stadt Ingolstadt als Heimat von Audi begrüßt die Jobgarantie bis 2029 sehr. Oberbürgermeister Christian Lösel betonte in einer Pressemitteilung, dass der technologische Wandel im Automobilsektor eine große Herausforderung nicht nur für die Hersteller bedeutet. Deshalb versuche Ingolstadt seit Jahren, seinen Teil durch Förder- und Kooperationsmaßnahmen beizutragen. Die Wirtschaftsförderung soll weiter gestärkt werden. Zudem seien Technologie- und Forschungsförderprogramme bei Bund und Land beantragt. „Unser Ziel ist es, saubere Technologien am Standort zu entwickeln und anzusiedeln, um Klimaschutz und Arbeitsplatzbedarf zu versöhnen.“

Stadt Ingolstadt begrüßt die Jobgarantie bis 2019

Dadurch, dass nicht klar ist, welche Technologien sich in Zukunft durchsetzen werden, versucht sich die Stadt mit ihren Partnern breitest möglich aufzustellen: Städtische Wasserstoffstrategie, autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz, Teststrecken und Testfelder, „Urban Air Mobility“, Biotechnik, Wissenschaftsstandort Ingolstadt und Hochschul-Ausbau werden daher mit aller Kraft vorangetrieben. Die Gewerbesteuereinnahmen für Ingolstadt seien zwar rückläufig, die Stadt habe in den guten Jahren aber Rücklagen gebildet.

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) äußert sich direkt zu den Entwicklungen bei Audi nicht. Aber vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sieht kein Ende der Rezession, in der die bayerische Wirtschaft stecke. Wir brauchen jetzt dringend ein Wirtschafts- und Wachstumsprogramm, um gegenzusteuern.“ Seit Juli dieses Jahres sinkt die Beschäftigtenzahl in der bayerischen M+E-Industrie saisonbereinigt um rund 500 Personen pro Monat. „Die Beschäftigungspläne der Unternehmen sind klar negativ. Einen weiteren Rückgang erwarten wir auch in den kommenden Quartalen“, sagt Brossardt.

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