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Neuburg

03.10.2019

Neuburg: Bernhard Gmehling steigt nochmals in den Ring

Oberbürgermeister Bernhard Gmehling freut sich zusammen mit Ehefrau Hermine über das fulminante Nominierungsergebnis.
Bild: Norbert Eibel

Plus Der CSU-Oberbürgermeister wird mit 100 Prozent Zustimmung zum Kandidaten nominiert. Sein Anliegen: Die CSU mache Angebote und stehe nicht für Zwang. 

100 Prozent Zustimmung – ein fulminantes Ergebnis für Amtsinhaber Bernhard Gmehling von der CSU, der damit als erster Kandidat für den Neuburger Bürgermeisterposten vorgelegt hat. Bei der Nominierungsversammlung für die Kommunalwahl am 15. März 2020 in der Rennbahn stand auf 50 abgegebenen 50 Stimmzetteln 50 Mal der Name des Oberbürgermeisters. Der 59-Jährige nahm die stehenden Ovationen des Parteivolks mit strahlendem Lächeln entgegen und kündigte an: „Ich möchte ein Oberbürgermeister für alle Neuburger sein. Ich hoffe auf eine fairen und interessanten Wahlkampf für die Zukunft unserer Stadt und aus Liebe zu Neuburg.“

In einer einstündigen Bewerbungsrede hatte Gmehling die Ziele für eine angestrebte, vierte Legislatur konkret umrissen. Eingeleitet hatte die Kür der Landtagsabgeordnete und Ortsvorsitzende Matthias Enghuber mit einem Rückblick in bewegten Bildern auf die drei Amtszeiten Gmehlings, und ihn offiziell als CSU-Kandidaten vorgeschlagen. „Bernhard Gmehling ist einer, der nicht verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Er verbindet Erfahrung mit Visionen.“ Die Stadt sei in den zurückliegenden 18 Jahren lebens- und liebenswerter geworden.

Bernhard Gmehling: „Ich brenne für diese besondere Stadt.“

Er brenne für diese besondere Stadt, nannte Gmehling seine Motivation für eine weitere Amtszeit, und zählte die „Megaprojekte THI und zweite Donaubrücke mit Ostumfahrung“ auf, „die ich mitangepackt habe und deren Abschluss ich als aktiver Politiker miterleben möchte.“ Die erneute Bewerbung habe er sich sorgsam überlegt, „denn natürlich gibt es Leute, die sagen, frischer Wind wäre nicht schlecht. Und jeder, der viel arbeitet macht auch Fehler...“ Doch seine Bilanz könne sich sehen lassen. Fest machte er sein Wirken an zahlreichen realisierten Infrastrukturprojekten und an Zahlen: Schuldenstand 2002: 27 Millionen Euro und 2018: 21,8 Millionen Euro. „140 Millionen Euro haben wir in 18 Jahren investiert und trotzdem die Verschuldung gesenkt.“ Dafür gab’s donnernden Applaus vom Publikum.

Bernhard Gmehling zählt seine Agenda auf

Was zu tun bleibt, zählte Gmehling in seiner Agenda auf: Klimaschutz („Was wir durch die Stadtwerke mit der Nahwärme einsparen, ist viel mehr, als mit der Reduzierung von Individualverkehr zu erreichen ist.“), Innenstadtentwicklung („Neugestaltung weiterer Straßen und Schaffung von zusätzlichem Parkraum“), Seniorenpolitik („Wir brauchen noch mehr Pflegeplätze.“), Jugendarbeit („Die Jugend ist heterogen, aber engagiert. Wir müssen den Bestand wie das Überlauf, das Jugendzentrum und das Jugendparlament pflegen.“), Familie („Der Nukleus des gesellschaftlichen Lebens, “), Radwegeausbau („An allen großen Einfallstraßen sind Radwege vorhanden. Im Innenstadbereich ist es zu eng, wir wollen Radwege abseits des Verkehrs schaffen, wie etwa mitten durch den Graben.“, sozialer Wohnungsbau („7,50 Euro pro Quadratmeter ist das Ziel, mit dem Heckenweg planen wir einen großen Wurf.“ Eminent wichtig sei dabei, seine „wirtschafts-, industrie- und handwerksfreundliche Politik“. nicht aus den Augen zu verlieren. Sie sei Grundlage für die Handlungsfähigkeit der Stadt. Kurzum, brachte Gmehling sein Anliegen am Ende auf den Punkt: „Die CSU ist die Partei, die dafür steht, Angebote zu machen und keinen Zwang auszuüben.“

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