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Neuburg

13.01.2021

Neuburg-Filme aus den 60er Jahren erstmals als Online-Stream

Das Hubereck von anno dazumal. Es ist ein Blick zurück auf Neuburg der 60er Jahre, wie es in dem 80-minütigen Film zu sehen ist.
Bild: Bernhard Mahler

Die Zeitreise in die 60er Jahre in Neuburg beginnt mit der Feuerwehr und endet im Hochhaus. Die Tickets für die virtuelle Veranstaltung gibt es ab sofort im Internet.

Sie sind seit vielen Jahren ungemein beliebt, die Neuburg-Filme aus längst vergangenen Tagen. Vor zwei Jahren hatten sich auf Einladung von Bernhard Mahler rund 1000 Besucher auf eine filmische Zeitreise in die 60er Jahre der Ottheinrichstadt mitnehmen lassen. Jetzt gibt es für die Freunde der alten Aufnahmen, die damals keine Zeit hatten oder keine Karte ergattern konnten, eine gute Nachricht. Die von Filmfan Mahler kommentierten Streifen gibt es erstmals als Online-Angebot. Der sogenannte Daten-Stream steht einmalig am Freitag, 22. Januar, zwischen 18 und 22 Uhr zur Verfügung. Tickets gibt es ab sofort.

„In den vergangenen 15 Jahren durfte ich fünf eigenständige Programme präsentieren und das waren grundsätzlich moderierte Live-Vorführungen“, teilt Bernhard Mahler mit. In der Lockdown-Zeit hätten ihn viele gefragt, ob er das Unterhaltungsformat nicht auch online anbieten könne, quasi als Alternative in der jetzt doch eher kargen Zeit. Eine Umfrage zu Beginn des Jahres im Internet hat recht schnell gezeigt, dass das Interesse da ist. Dementsprechend hat sich Mahler kurzerhand mit Noppo Heine zusammengetan, der eine entsprechende Plattform betreibt und unter anderem mit der Produktion von „Licht im Theater“ gezeigt hat, was möglich ist.

Die fünf Filme über Neuburg beziehen sich auf die Zeit zwischen 1962 und 1969

Jetzt steht das facettenreiche Programm mit fünf Streifen aus einer ganz besonderen Neuburg-Dekade. Los geht‘s im Jahr 1962 mit dem 100-jährigen Bestehen der Neuburger Feuerwehr. Dabei sieht man dann nicht nur das alte Feuerwehrhaus in der Altstadt, sondern auch das Schlosstheater sowie die Mazillisschule am Schrannenplatz. Es folgt ein Streifen aus 1965, der unter anderem das neue Brandlbad, das junge Ostend und viele weitere Begebenheiten des späten Neuburger Wirtschaftswunders zeigt. Sehenswert ist auch ein Besuch in der Bäckerei Kaltenstadler 1967 sowie die Einweihung der Schwalbangerschule im gleichen Jahr. Final geht es dann noch in das 1969 errichtete Hochhaus in der Richard-Wagner-Straße.

Erfolgsgeheimnis der Neuburg-Film-Veranstaltungen ist nicht zuletzt die Tatsache, dass in allen Streifen viele Neuburger zu sehen sind. Und auch diesmal gibt es viele bekannte Gesichter und Geschehnisse sowie Gegebenheiten, an die man sich gerne erinnert oder erstmals entdeckt. Ein besonderer Filmabend für jeden, der in Neuburg zu Hause ist oder einen persönlichen Bezug zur Stadt hat.

Die Online-Vorführung steht am Freitag, 22. Januar, von 18 bis 22 Uhr zur Verfügung und kann innerhalb dieser vier Stunden nach eigenem Belieben abgerufen werden. Tickets für die rund 80-minütige Vorführung gibt es ab sofort für zehn Euro gibt es im Internet unter www.theos-tickets.de. (nr)

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