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Neuburg-Schrobenhausen
16.04.2018

Besser das Original

257 Kinder und Jugendliche erleichtert seit 2011 die Sprachintensivklasse an der Neuburger Grund-und Mittelschule die Eingliederung in den Regelunterricht. Viele der Schüler gehen auf die Ganztagsschule.
Foto: Gloria Geißler

Ministerpräsident Söder möchte Förderklassen für Migrantenkinder einführen. In Neuburg gibt es seit 2011 die Sprachintensivklasse. Der Freistaat ignoriert das Modell geflissentlich.

Ministerpräsident Markus Söder, gerade einen Monat im Amt, bemüht sich, angesichts der Landtagswahl im Oktober in möglichst viele Bereichen Akzente zu setzen. Auch die Bildungspolitik steht im Fokus, Söder hat einen separaten Sprach- und Werteunterricht für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien angekündigt. Migrantenkinder sollen erst im Regelunterricht lernen, wenn sie die deutsche Sprache beherrschen und die kulturellen Gepflogenheiten kennen. Dafür erntete er heftigen Widerspruch. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), befürchtet die Einführung von „Abschiebeklassen“ und kritisierte Söders Rhetorik als „politisch motivierten“ Kampfbegriff. Alles Wahlkampfgetöse? Möglicherweise, denn längst existiert ein vom Kultusministerium sogar mehrfach gewürdigtes Praxisbeispiel. Seit mittlerweile sieben Jahren gibt es im Landkreis die Sprachintensivklassen (SIK), das sogenannte Neuburger Modell.

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