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Neuburg-Schrobenhausen
27.03.2021

"Zu wenig informiert": Skepsis unter Pflegern im Raum Neuburg bei Impfstoffen

Bei Klinik- und Pflegepersonal gehen die Meinungen zu den Impfstoffen gegen Corona teilweise weit auseinander. Die einen sind schon seit Wochen geimpft, die anderen bleiben skeptisch.
Foto: Hendrik Schmitt (Symbol)

Plus Vor drei Monaten begann das Impfen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Wer Bilanz ziehen will, muss sich auch fragen, warum bei Pflegern die Meinungen zum Impfstoff so auseinandergehen.

Für Landrat Peter von der Grün war es ein „Tag der Hoffnung“, Neuburgs Oberbürgermeister Bernhard Gmehling sprach von einem „historischen Tag“. Genau drei Monate ist es her, dass mit der 94-jährigen Neuburgerin Luise Kober die Erste im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gegen das Coronavirus geimpft wurde. Einen großen Teil übernahmen von Anbeginn die mobilen Teams des Bayerischen Roten Kreuzes, die in den elf Altenheimen im Landkreis mittlerweile nahezu alle Bewohner geimpft haben. Die Teams haben auch die Pflegekräfte in den Heimen geimpft. Und wer sich hier die nackten Zahlen anschaut, wird sich – auch wenn das Problem bundesweit seit Wochen bekannt ist – unweigerlich folgende Frage stellen: Warum lassen sich vergleichsweise wenig Pflegekräfte gegen das Coronavirus impfen? In Neuburg-Schrobenhausen sind es circa 60 Prozent, betrachtet man das ganze Land, fällt dieser Wert gar auf 50 Prozent, wie eine Umfrage der Zeit ergab. Warum finden sich gerade in der Berufsgruppe, die tagtäglich mit Menschen aus der Risikogruppe zusammenarbeitet so viele Skeptiker?

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