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Neuburg

19.04.2019

Neuburger Kinder feiern Kreuzweg mit Apfelschorle

Mit dem Einzug in Jerusalem eröffnete Jugenddiakonin Simone Scheffels den Kinderkreuzweg. Dabei nahm sie die kleine Lili huckepack und veranschaulichte, wie Jesus auf einem Esel vom Volk jubelnd begrüßt wurde.
Bild: Xaver Habermeier

Kinder tauchen beim Kreuzweg der Neuburger Apostelkirche ein in die Leidensgeschichte Jesu.

Jesus zieht in Jerusalem ein, die Menge begrüßt ihn jubelnd mit dem Ruf „Hosianna“. Damit eröffnete Jugenddiakonin Simone Scheffels von der Apostelkirche den Kinderkreuzweg und zog die 30 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren in ihren Bann. Sei es beim Zuwinken mit Tüchern, einem Huckepackritt von der kleinen Lili auf dem Rücken der Geistlichen, einer Apfelsaftschorle beim letzten Abendmahl und bis hin zum Zwischenhalt in der Küche bei Muffins in Hasenform – die jungen Teilnehmer durften überall mitmachen.

Der Kinderkreuzweg wurde nicht steif nach den Vorlagen aus heiligen Schriften zelebriert. Und auch nicht alle 14 Stationen, die zu einem Kreuzweg gehören, wurden veranschaulicht. Es reichten Auszüge, bei denen die Kinder in die Leidensgeschichte eintauchten. Und genau solche Stationen hatte Simone Scheffels am Gründonnerstag ausgewählt. Große Augen hatten die Kinder, als sich die Tür zum ersten Halt öffnete. Ein Panoramabild zeigte Jerusalem mit prächtigen Tempelbauten und den Ölberg. Ab hier erzählte Scheffels die Geschichte, als die Jünger einen angebundenen Esel einfach mitnahmen. „Wenn euch jemand fragt, warum ihr den Esel mitnehmt, dann sagt, der Herr braucht ihn“, so das Zitat aus der Leidensgeschichte.

Das Fest wurde mit vielen leckeren Speisen begangen

Das Ziel war Jerusalem, wo beim Passahfest jeder dabei sein wollte. Gefeiert wurde die Befreiung aus den Mächten der Ägypter. Das Fest wurde begangen mit vielen leckeren Speisen des Orients, begleitet von vielen Düften und Aromen. Im Saal des Gemeindehauses durften die Kinder gemahlene Gewürze erraten. Sei es Kümmel, Zimt, Knoblauch, Pfeffer oder Mandeln – fast alles wurde erkannt. „Aber warum feierten die Juden den Einzug von Jesus auf einem Esel“, fragte die Diakonin. Benedikt hatte die richtige Antwort parat: „Weil Jesus ein Heiler ist, soll er als König kommen“. Aber wie die Leidensgeschichte berichtet, hatten vor allen die damaligen Herrscher und Neider etwas dagegen. Wie Scheffels bei der weiteren Station erklärte, feierte er mit seinen Jüngern ein letztes Abendmahl. Dabei servierte das Team in Neuburg Brotschnitte und Apfelsaftschorle. Und auch die Überlieferung, dass Jesus von Judas, einem seiner Jünger, schließlich verraten wurde, verdeutlichte die Diakonin. Schließlich wurde Jesus verurteilt, weil man ihn den König der Juden nannte. Es war für ihn ein langer Weg. Jesus fiel es schwer, das Kreuz zu tragen. Miteingebaut waren auch zwei Stationen im Keller. Aufgelockert wurde die Zusammenkunft mit selbst gebackenen Muffins, die mit Hasenohren verziert waren, sowie mit der abschließenden Ostereiersuche.

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