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Neuburger Stadtrat setzt ein klares Signal

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Kommentar Von Manfred Rinke
11.12.2018

Es wäre unverständlich gewesen, wenn der Stadtrat in Neuburg seine Meinung zum Großprojekt der VR Bank geändert hätte

Es wäre unverständlich gewesen, wenn der Stadtrat am Dienstagabend seine Einstellung zu dem richtungsweisenden Projekt der VR-Bank am Schrannenplatz geändert hätte. Noch dazu, weil die Mandatsträger vor einem halben Jahr mit deutlicher Mehrheit bereits einer noch höheren Variante zugestimmt hatten. Nachdem der Investor der Stadt merklich entgegengekommen ist, war es jetzt vielmehr an der Zeit, ein klares Signal zu setzen.

Unbestritten ist es ein Projekt, das bei seiner Umsetzung das Bild am Schrannenplatz nachhaltig verändern wird. Für die einen im Hinblick auf die Weiterentwicklung und Belebung der Innenstadt zum Positiven. Für die anderen zerstört der Neubau mit Hotel und Einzelhandel im geplanten Ausmaß das historisch gewachsene Stadtbild und bringt mehr Verkehr an den Anfang der Fischergasse.

Natürlich wehren sich die dortigen Anwohner gegen die Veränderung in ihrem direkten Umfeld am meisten. Doch bei einer so bedeutenden Entscheidung wie dieser müssen die Stadträte die Auswirkungen auf die gesamte Innenstadt im Auge behalten und aus dieser Sicht war die Entscheidung richtig. Schade ist, dass der Turm mit Sky-Lounge durch den Kompromiss kein richtiger Turm mehr ist und damit die architektonische Attraktion des Gesamtprojektes verliert.

Lesen Sie dazu auch den Artikel von Manfred Rinke: "Großprojekt ein Glücksfall für die Innenstadt"

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