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Neuburger Volksfest: Gute Regel am Seniorennachmittag

Christof Paulus
Kommentar Von Christof Paulus
18.07.2019

Würstl und Bier sollen weiterhin im Zelt verzehrt werden. Weil das aber nicht mehr so streng durchgesetzt werden soll, ist das ein gelungener Plan.

Für alle, die ihr zuhause kaum noch verlassen können, ist es ein hartes Los. Am Stadtleben teilzunehmen wird immer schwieriger. Aktionen, die die Gesellschaft zu ihnen nach Hause bringen, die den Menschen zeigen, dass sie nicht vergessen und nicht egal sind, kann es gar nicht genug geben. Deshalb ist es gut, wenn Angehörige und Freunde ihnen ein Stück Seniorennachmittag nach Hause bringen können.

Trotzdem: Bei der Veranstaltung geht es eigentlich um etwas anderes. Daher ist es das einzig Richtige, dass die Stadt einen Riegel vorschiebt, wenn Gäste ihr Bier und ihre Würstl einpacken und zuhause essen wollen – oder gleich ein paar Hand voll Gutscheine einlösen möchten. Denn Essen und Trinken sollen keine Almosen der Stadt sein – sondern ein Anreiz für die Senioren: Nämlich dazu, aufs Volksfest zu kommen, beisammen zu hocken, einen schönen Tag zu haben. Das ist auch im Sinne derer, die sich einen geselligen Tag wünschen.

Der Seniorennachmittag beim Volksfest in Neuburg soll ein geselliger Tag werden

Dass die Stadt kulant ist, wenn sie ihren Bürgern etwas Gutes tun möchte, sollte sich von selbst verstehen. Würde man all die, die selbst nicht kommen können, rigoros ausschließen, dann wäre das allzu kaltherzig. Deshalb klingt das Vorgehen, wie es aktuell vorgesehen ist, nach einem guten Plan. Denn er schließt nicht aus, und lässt doch im Blick, worum es eigentlich geht: Einen geselligen Tag für die Neuburger Senioren.

Den Bericht dazu lesen Sie hier: Neue Regeln am Seniorennachmittag

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