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Neuburg

09.07.2020

Neuburgerin radelt für ein besseres Klima

Ulrike Hetmanek-Rogler wirbt als Stadtradel-Star 2020 für eine stärkere Nutzung des Rads.
Bild: C. Euringer-Klose

Eine Teilnahme beim Stadtradeln in Neuburg ist noch bis zum 17. Juli möglich.

Jetzt, zur Halbzeit des Stadtradelns, haben schon viele Stadtradler Kilometer gesammelt. Ulrike Hetmanek-Rogler strampelt gemeinsam mit Umweltreferent Norbert Maßes als Neuburger Stadtradel-Star voran.

Schon seit sie denken kann, begleitet Uli Hetmanek-Rogler das Fahrrad. Ein Auto nutzt sie nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Ihren Autoschlüssel hat sie nun für drei Wochen komplett abgegeben, um beim Stadtradeln in Neuburg zu zeigen, dass es auch ohne motorisiertes Fahrzeug geht – und zwar gar nicht so schlecht.

Sogar der Umzug nach Neuburg wurde mit dem Rad erledigt

Als Tochter umweltbewusster Eltern wuchs sie in Augsburg ohne Auto auf. Ob Einkauf, Ausflug oder Verwandtenbesuch: Alles wurde damals erradelt, wie sie sagt. Wenn es weiter weg ging, nutzte die Familie notfalls die Bahn. Die erste Ferienreise unternahm sie im Alter von 15 Jahren gemeinsam mit ihrem Bruder, der sie auf dem Fahrrad von Augsburg nach Reutte in Tirol begleitet hat. Auch die folgenden Jahre wurde alles mit dem Rad erledigt.

Demnach war es auch keine Frage, dass sich Uli Hetmanek-Rogler als Mitglied der lokalen Agenda 21 als Stadtradel-Star zur Verfügung stellte, als sie von Organisatorin Birgit Bayer-Kroneisl, Leiterin der Stabsstelle Umwelt und Agenda 21 der Stadt Neuburg, gefragt wurde.

Mit dem Rad einen anderen Blickwinkel auf Neuburg

Für Uli Hetmanek-Rogler bedeutet Radeln gelebte Nachhaltigkeit. Sie wünscht sich, dass es viele Menschen in ihren Alltag integrieren. Denn der Verzicht auf das Auto bedeutet auf Dauer einen Beitrag zur Vermeidung von Kohlendioxid und damit zum Klimaschutz. Und so ganz nebenbei sei es gesund, spare Geld und helfe, die Städte durch ein geringeres Verkehrsaufkommen lebenswert zu machen. Hetmanek-Rogler hofft auch, dass sich auch 2020 wieder viele am Stadtradeln beteiligen und das Fahrrad als Alternative zum Auto schätzen lernen.

Außerdem sagt sie: „Man erlebt seine Stadt aus einem anderen Blickwinkel, sieht sie mit neuen Augen und lernt viele interessante Menschen kennen.“ Stark macht sich der Stadtradel-Star für eine Verbesserung des Neuburger Radwegenetzes, für das es ihrer Meinung nach viele gute Ideen gibt. Neben schon lange bekannten Problemen auf einigen Strecken durch die Innenstadt wünscht sie sich gerade im Hinblick auf die neue Realschule und den entstehenden Campus kreative Lösungen. Ihre Erlebnisse schreibt Uli Hetmanek-Rogler übrigens in einem Blog zum Stadtradeln unter www.stadtradeln.de/neuburg. Hier kann jeder nachlesen, wie sie Stadtradeln 2020 als Vorbild ohne Auto erlebt. (nr)

Wer noch teilnehmen möchte, kann sich unter www.stadtradeln.de für Neuburg registrieren. Informationen gibt es auch telefonisch unter 08431/644048.

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