1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Neuer Besatz für die Angler

Aktion

14.10.2019

Neuer Besatz für die Angler

Copy%20of%20IMG_0293.tif
2 Bilder
Nach dem Abfischen aus dem Weiher wurden die Fische erst einmal gesäubert und kamen dann für den Transport ...

Neuburger Fischereiverein führt sein traditionelles Abfischen durch. Wie viele Tiere die Helfer diesmal rausholten

Eigentlich werfen sie ihre Angel aus, um damit Fische zu fangen. Einmal im Jahr, immer im Herbst, aber heißt es für die Mitglieder des Fischereivereins Neuburg: Kescher in die Hand. Dann werden vereinseigene Weiher abgefischt. Dieses Jahr war wieder der Weiher am Doferhof im Sehensander Forst an der Reihe.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Das Wasser schien zu kochen, als die freiwilligen Helfer am Samstagmorgen in den schlammigen Weiher stiegen. Rund 300 Kilogramm Karpfen, Rotaugen, Schleien, Giebel und Karauschen holten die Petrijünger aus dem Teich, der vorher langsam abgelassen worden war. Der Weiher wird wie ein Aufzuchtbecken verwendet. Die gefangenen Fische dienen als Besatz für die vereinseigenen Fischgewässer entlang der Donau. Dieses Mal wurden sie im Bachweiher und im Donaualtwasser bei Riedensheim eingesetzt.

Eigentlich lohne sich der Weiher schon seit Jahren nicht mehr, erklärte Vereinsvorsitzender Wolfgang Bachhuber. Aber gerade die Jungfischer würden sich jedes Jahr auf das Abfischen freuen. Entsprechend rege Teilnahme verzeichnet der Fischereiverein bei dieser Aktion. 25 Erwachsene und sechs Jugendliche beteiligten sich an der Aktion. Der Weiher wird übrigens nicht sofort wieder mit Wasser gefüllt. Der Verein lässt zuerst prüfen, ob und wie man ihn ausbaggern kann. Denn für eine weitere Bewirtschaftung sei das Gewässer zu sehr verschlammt. Den größten Teil des Besatzes für seine Angelgewässer entlang der Donau zwischen Bertoldsheim und Bergheim und in mehreren Weihern in der Region kauft der Verein zu. Er gibt dafür jedes Jahr zwischen 40.000 und 45.000 Euro aus. An der Donau käme dazu noch Geld vom Kraftwerksbetreiber Uniper. Das Unternehmen investiere pro Jahr rund 12.000 Euro für Fische in der Donau.

Der Fischereiverein hat 330 aktive Mitglieder. Die Anzahl ist in der Höhe gedeckelt. Deshalb gibt es eine Warteliste mit über 20 Interessenten. Dazu kommen etwa 50 passive Mitglieder, die zum Angeln eine Angelkarte beziehen müssen. Die Prüfung zum Angelschein könne man ab dem 18. Lebensjahr ablegen, so Bachhuber. Die rund 40 Kinder und Jugendlichen des Vereins angeln mit sogenannten Jugendfischereischeinen. Sie dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen mit Angelschein die Angelrute auswerfen.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren