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Medizin

17.10.2018

Neues Therapieangebot für Senioren

Tagesklinisches Zentrum Münchener Straße: Akutgeriatrische Tagesklinik eingeweiht

Ende April eröffneten das Klinikum Ingolstadt, das kbo-Heckscher-Klinikum und die Emmi-Böck-Schule das „Tagesklinische Zentrum Münchener Straße“, um die wohnortnahe Versorgung in Ingolstadt zu sichern. Nun ist das Zentrum um eine akutgeriatrische Tagesklinik mit 15 Plätzen erweitert. Wie das Klinikum Ingolstadt mitteilt, widmet sich das Angebot speziell der Gesundheit von Menschen über 70 Jahren in Ingolstadt und der Region.

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Michael Ruth, Direktor der Klinik für Akutgeriatrie im Klinikum Ingolstadt, erklärt: „Patienten kommen häufig nach Stürzen, Schlaganfällen, Frakturen, künstlichem Gelenkersatz oder mit chronischen Beschwerden zu uns. Meist geht ein stationärer Aufenthalt voraus. Haus- und Fachärzte können die Patienten aber auch zu uns direkt in die Tagesklinik überweisen.“ Ziel der akutgeriatrischen Tagesklinik ist es, durch ein individuelles Behandlungsprogramm in Einzel- und Gruppentherapien die Alltagskompetenz der Seniorinnen und Senioren wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. Das Besondere an der Tagesklinik ist, dass die Patienten tagsüber zur Diagnostik und intensiven Therapie für zwei bis drei Wochen ins Zentrum kommen und nachts sowie am Wochenende zu Hause bleiben können.

In der akutgeriatrischen Tagesklinik ist es deshalb wichtig, dass die Patienten über eine gesicherte häusliche Versorgung verfügen und ausreichend belastbar für die täglichen Fahrten zum Zentrum sind. In Verbindung mit dem Klinikum Ingolstadt können bedarfsweise auch komplexere Untersuchungen durchgeführt werden.

Das Zentrum ist im sanierten Gebäude der ehemaligen Reiserklinik, wo ein Team aus Fachärzten, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, aus Sozialdienst, Seelsorgern und Fachpflegekräften für die Patienten arbeitet. (nr)

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