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Neuburg

08.05.2015

Oberer Hofgarten wird zum Festplatz

Das Schlossfest war auch vor zwei Jahren ein Besuchermagnet.
Bild: X. Habermeier

Es wird ein "Zuckerl" für alle Neuburger beim diesjährigen Schlossfest geben.

Sieben Wochen vor dem 23. Schlossfest hallte es am Mittwochabend „Jungpfalz Vivat hoch“. Mit dem charakteristischen Schlachtruf brachten über 150 Besucher bei der Info-Veranstaltung im Café Huber ihre Vorfreude lautstark zum Ausdruck. „Die meisten Neuburger sind heiß auf das Spektakel“, sagte Friedhelm Lahn, Vorsitzender des Verkehrsvereins „Freunde der Stadt Neuburg“ und Hauptorganisator. Eine Überraschung gibt Lahn gleich zu Beginn preis: Die Altstadt wird nicht die einzige Bühne für das Schlossfest sein. Das historische Fest breitet sich auf den Oberen Hofgarten aus.

„Schlossfest ist gelebte und erlebbare Geschichte, Schlossfest ist Eintauchen in die prächtige und bunte Zeit der Renaissance“, so bringt Lahn das Spektakel um den Mythos vom Fürsten Ottheinrich auf den Punkt. Bei den bisherigen Festen strömten rund 100000 Besucher nach Neuburg. Die Anzahl der Mitwirkenden schätzt Lahn auf 2300.

Eingangs gab Lahn Einblick auf sechs Tage Schlossfest mit vielen neuen Aufführungen, die alle detailliert im Programmheft sowie auf der Homepage aufgelistet sind. „Heuer sind es 173 Veranstaltungen, 23 mehr als vor zwei Jahren. Das ist fast am Anschlag des Machbaren“, sagt der Vorsitzende. Als Höhepunkte zählte er die Eröffnung, den Ein- sowie Umzug und das Feuerwerk auf. Ein „Eyecatcher“ sei die Erweiterung des Hofgartens. Dort wird das Lagerleben mit Landsknechten und Buden inszeniert. In diesem Bereich muss niemand Eintritt bezahlen, denn die Wegzollschranke bleibt am Amtsgericht und an den Aufgängen zur Altstadt. Das Schlossfest-Abzeichen für einen Tag gibt es heuer für fünf Euro, also einen Euro mehr als 2013. Das Festzeichen für ein Wochenende (Freitag bis Sonntag) kostet neun Euro. „Das ist vor allem für die Neuburger ein Zuckerl“, erklärte Lahn und erhielt dafür Zwischenapplaus. Der Bierpreis erhöht sich um 20 Cent auf 3,50 Euro, der Weizen-Preis bleibt konstant bei 3,50 Euro.

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In die Harmonie zieht wieder eine Zehrstätte ein. Der Kinderbereich wird laut Manfred Neumair, dem Verantwortlichen für alle 151 Stände, erweitert. Ab Mittwoch, 24. Juni, um 17 Uhr darf aufgebaut werden. Beim Aufbau gilt ein Einbahnstraßensystem in der Altstadt. Zur Sicherheit müssen alle Stände mit einem Feuerlöscher und einer Notbeleuchtung ausgestattet sein. Gasgeräte werden vorher begutachtet.

Alois Thumann, Chef der Stadtwache, äußerte Bedenken wegen der Menschenmassen, die beim Feuerwerk durch das Nadelöhr an den Donaukai strömen. Er appellierte an die Neuburger, die Straße zum Stadtberg oder die Hofgartentreppen zu nehmen. Sicherheit stehe an oberster Stelle, sagt Lahn. Das Schlossfest sei ständig mit zwei Notärzten und vielen Sanitätern besetzt. Die „Park + Ride“-Plätze rund um die Stadt, wie an der Grünauer und Monheimer Straße, empfiehlt Lahn den Autofahrern.

Datum Das Schlossfest findet an den beiden Wochenenden vom 26. bis 28. Juni und 3. bis 5. Juli statt. Das Organisationsbüro ist in die Münz umgezogen.

www.schlossfest.de

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