20.01.2015

Ölige Angelegenheit

Auch Film-Ikone Marilyn Monroe ist als Porträt im Bürgerhaus im Ostend zu sehen. Die beiden Künstlerinnen Sandra Steinwender (links) und Josefine Psader bei der Eröffnung ihrer Ausstellung.
Bild: Silke Federsel

Josefine Psader und Sandra Steinwender zeigen bei einer Kunstausstellung gemeinsam ihre Arbeiten

„Gemeinsame Ausstellungen von Malerfreunden haben eine lange Tradition. Das war schon beim „Blauen Reiter“ so und ist auch bei uns im Kunstkreis Neuburg der Fall“, erzählt Josefine Psader. Zusammen mit Sandra Steinwender stellt sie nun im Bürgerhaus Ostend aus. Unter dem Titel „Alles voller Öl“ zeigen die beiden Frauen etwa 35 Bilder. Es gibt Landschaftsbilder, abstrakte Kunstwerke und vor allem viele bemerkenswerte Portraits zu sehen – etwa einen kleinen Tibeter, der freundlich von der Leinwand lächelt sowie die viel gemalte Marilyn Monroe, die ebenfalls einen Platz in der Ausstellung gefunden hat.

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Beide Künstlerinnen hatten schon mehrmals ihre Bilder öffentlich präsentiert – aber noch nie in einer gemeinsamen Ausstellung. Dass wieder eine Vernissage im Bürgerhaus stattfindet, freut vor allem den zweiten Vorstand des Bürgervereins Ostend, Jürgen Stickel: „Als wir das Bürgerhaus eröffneten, hätten wir uns nie träumen lassen, dass es mal Vernissagen geben wird“, sagt er. Mittlerweile gehören diese aber fest zum Programm und werden gut angenommen. Und auch jetzt kamen wieder viele Besucher.

Beide Künstlerinnen malen seit rund zehn Jahren und das am liebsten mit Ölfarben, wie sie verraten. Sandra Steinwender holt sich ihre Inspirationen von überall her: aus Magazinen, der Natur oder sie lässt sich von Menschen inspirieren, die sie trifft. „ Ich male, was mir gefällt, vor allem Gesichter“, sagt sie.

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Auch Josefine Psader hat keine bestimmte Inspirationsquelle, ihre Ideen kommen ihr eher zufällig, wie sie erzählt: „Manchmal entdecke ich plötzlich etwas, das ich dann gerne malen möchte“, sagt sie. Zwischen aufwendigen und großen Arbeiten malt sie gerne mal „etwas Leichtes“, dann kann sie sich wieder einer größeren Herausforderung widmen.

Wer die Bilder der beiden Malerinnen sehen möchte, hat dazu noch bis zum 29. März Gelegenheit. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

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