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Neuburg

22.10.2020

Ortssprecherwahl: Diese Frau vertritt den Neuburger Ortsteil Bruck

Bürgermeister Hans Habermeyer (Mitte) gratuliert Alexandra Plenk zum neuen Ehrenamt. Vorgänger Günter Steinwand erhielt viel Anerkennung.
Bild: Winfried Rein

Plus Die Bürger des Neuburger Stadtteils Bruck wählten die 42-jährige Beamtin Alexandra Plenk mit 43 von 51 Stimmen zur Ortssprecherin. Welche Ortssprecherwahlen stehen außerdem an?

Die Ortssprecher werden weiblicher, auch der Stadtteil Bruck wählte eine Frau zu seiner Vertreterin im Neuburger Rathaus. Für Alexandra Plenk stimmten in der Parkhalle 43 der 51 Anwesenden. Die 42-jährige Beamtin vertritt nun die Belange von Bruck, Maxweiler, Rotheim und Rohrenfeld. So war der Wahlabend:

Ortssprecherwahl in Bruck: Alexandra Plenk kennt die Probleme

Beantragt worden war die Wahl mit 211 gesammelten Unterschriften, das ist exakt das erforderliche Drittel der 633 Wahlberechtigten. Dass davon nicht einmal zehn Prozent in der Parkhalle erschienen sind, entspricht dem Trend der vorausgegangenen Wahlen und der Unsicherheit in der Coronakrise. Alexandra Plenk, die einzige Kandidatin, bedankte sich bei den Wählern „fürs Kommen“. Als CSU-Bewerberin für den Stadtrat hatte sie heuer kommunalpolitische Erfahrungen sammeln können. Zur Arbeit fährt die Regierungsoberinspektorin nach Nördlingen ins neue Amt für Unterbringung, eine Landesbehörde des „Zentrums Bayern Familie und Soziales“.

Nach 13 Jahren in Bruck weiß sie, wo die Probleme liegen, insbesondere beim Lärm von Düsenjägern, der B16 und dem Audi-Fahrzentrum. Auch über die Einhaltung des 30 km/h-Tempolimits in Bruck müsse man reden, ebenso über eine Standortalternative für die Altglascontainer. Zum „Amtsantritt“ übergab sie eine Themenliste an Bürgermeister Johann Habermeyer, der den Wahlabend ruhig und sachlich leitete. OB Bernhard Gmehling und sein weiterer Stellvertreter Peter Segeth befinden sich noch in Quarantäne.

Günter Steinwand hatte Bruck aktiv im Stadtrat Neuburg vertreten

Mit Günter Steinwand hatte Bruck bisher einen aktiven Ortssprecher im Stadtrat und seinen Ausschüssen. 18 Jahre lang führte er das Ehrenamt aus, vor allem der Einsatz gegen zusätzlichen Lärm hat ihn lange beschäftigt. Jetzt müsse es „genug sein“, findet Günter Steinwand. Bürgermeister Hans Habermeyer überreichte ein Geschenk und lobte ihn als „angenehmen Kollegen, der seine Anliegen sachlich und begründet vorgetragen hat.“

Dann wurde der Bürgermeister selbst zum Beschenkten: Die neue Ortssprecherin Alexandra Plenk überreichte ihm und Vorgänger Günter Steinwand je ein Glas Brucker Honig. Die Gemeinde Bruck war zum 1. Januar 1976 zusammen mit Ried und Zell vorzeitig zur Stadt Neuburg gegangen. Auch eine eigenständige Gemeinde Bruck, Zell und Heinrichsheim war damals diskutiert worden. Heinrichsheim hatte sich allerdings bereits zum 1. Juli 1972 unter Bürgermeister Arthur Behr auf Wunsch der Bürger nach Neuburg eingemeinden lassen.

Am 30. Oktober stehen in der Parkhalle nun nur noch die Ortssprecherwahlen für Zell und Marienheim an. Roland Habermeier (38), Ortsbeauftragter von Zell, hat bisher als einziger Bewerber seine Kandidatur für die Ortssprecherwahl erklärt.

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