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Verkehr

12.07.2019

Paartalbahn: Taktverdichtung bleibt das Ziel

Die Abgeordneten Andreas Jäckel, Matthias Enghuber und Tanja Schorer-Dremel (von links) im Gespräch mit Fabian Amini (2.von rechts).
Bild: Rüdiger Pfahler

CSU-Abgeordnete wirkten nach den Zugausfällen an Ersatzkonzept mit

Entgegen der Befürchtungen des Interessenverbands Pro Bahn laufen die Bemühungen zur Taktverdichtung der Paartalbahn von und nach Schrobenhausen unermüdlich und unabhängig vom Besuch des Ministers Reichhart in Schrobenhausen weiter. Dies kann der Landtagsabgeordnete Matthias Enghuber nach einem Gespräch mit dem Technischen Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn und Bayerischen Regionalbahn (BRB) bestätigen.

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In ihrer Pressemitteilung erklärt der Fahrgastverband Pro Bahn das Minimalziel, auf der Paartalbahn eine Taktverdichtung im morgendlichen Berufsverkehr zwischen Schrobenhausen und Ingolstadt erreichen zu wollen. Diesbezüglich konnte Enghuber bereits vergangene Woche bei einem Gespräch mit Fabian Amini, dem technischen Geschäftsführer der BRB, veranlassen, dass die technische Umsetzbarkeit einer zusätzlichen Verbindung zu den morgendlichen Stoßzeiten geprüft wird, wie er in einer Pressemitteilung wissen lässt. Sollte dies möglich sein, werde er die Bayerische Eisenbahngesellschaft kontaktieren und darauf drängen, dass die zusätzliche Verbindung beim Streckenbetreiber BRB bestellt werde. „Dazu nutze ich gerne auch meinen engen persönlichen Draht zu Bau- und Verkehrsminister Hans Reichhart. Mit ihm tausche ich mich ohnehin regelmäßig zur Donautal- und Paartalbahn aus“, teilt Enghuber weiter mit. Folglich sieht der Neuburger CSU-Politiker die eingeschränkten Möglichkeiten, die Bahnlinie zu kreuzen, nicht als Ausschlusskriterium für eine engere Taktung der Paartalbahn. Der höhenfreie Ausbau der Querung sei zwar wünschenswert, „das ist aber ein langfristiges Projekt, das einer kurzfristigen Takterhöhung zu den Stoßzeiten nicht im Wege stehen darf“, berichtet der Abgeordnete.

Bei dem Gespräch mit Fabian Amini von der Bayerischen Oberlandbahn und Bayerischen Regionalbahn (BRB) waren auch die CSU-Landtagsabgeordneten aus Eichstätt und Augsburg-Stadt-Ost, Tanja Schorer-Dremel und Andreas Jäckel, beteiligt. Denn auf den Strecken Ingolstadt-Eichstätt und Augsburg-Aichach kam es aufgrund von Personalengpässen bei den Lokführern, wie berichtet, zu vermehrten Zugausfällen.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, haben alle drei Abgeordneten eng mit Amini zusammengearbeitet, um möglichst schnell ein Ersatzkonzept zu erarbeiten, das inzwischen auch in Kraft getreten ist. So sei es beispielsweise Schorer-Dremel zu verdanken, dass für die Ersatzbusstrecke zwischen Eichstätt und Ingolstadt eine Ausnahmegenehmigung zur Querung einer gewichtsbeschränkten Brücke erwirkt werden konnte. Dies ermöglicht den Einsatz größerer Busse. Außerdem habe der Einsatz der Abgeordneten zur Folge, dass sich die Bayerische Eisenbahngesellschaft mittlerweile wöchentliche Berichte der BRB zukommen lässt, um den Betrieb zu überprüfen. (nr)

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