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09.07.2010

Pfarrer freuen sich auf den neuen Bischof

Neuburg Die Nachricht von der Ernennung Konrad Zdarsas zum neuen Bischof von Augsburg haben die Geistlichen und Ordensschwestern aus der Region mit Freude und Hoffnung aufgenommen.

Von ercin Özlü und Anna Rössler

Den bisherigen Bischof von Görlitz kennt zwar niemand persönlich, aber alle glauben an einen echten Neuanfang mit dem 66-Jährigen, der das Bistum versöhnen soll.

Auch Stadtpfarrer Marek Pokorski von der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist setzt große Hoffnung auf Konrad Zdarsa. Als Externer betrete der Bischof im Bistum Augsburg "Neuland" und hege "keine Vorurteile gegenüber bestimmten Personen". Daher könne er für die Einheit der Diözese einstehen.

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Das sieht Schwester Veneranda von den Maria Ward Schwestern genauso. "Er wird mit seiner großen Erfahrung sehr behutsam vorgehen, Grenzen überwinden und Versöhnung schaffen", ist sich die Schwester sicher. Er sei nicht belastet und werde nach all dem "was furchtbar war und ist", das Füreinander und Miteinander betonen. Daher sei die Nachricht von der Ernennung des Bischofs auch mit "sehr großer Begeisterung" im Orden aufgenommen worden.

Bei all der Freude zeigten sich auch Viele überrascht über die schnelle Entscheidung. "Normalerweise dauert der Prozess etwa ein Jahr", sagte Pfarrer Thoppil von der Pfarreiengemeinschaft Sinning. Umso besser sei die zügige Ernennung zu bewerten.

"Nach all dem, was in letzter Zeit los war, ist es schön, dass das Bistum nicht länger handlungsunfähig bleibt", stellte Monsignore Vitus Wengert, Stadtpfarrer von St. Peter, fest. Deswegen sei er wirklich sehr froh, über die rasche Entscheidung.

Regionaldekan Werner Dippel von der Pfarreiengemeinschaft Burgheim zeigte sich ebenso erfreut: "Nach nur zwei Monaten gibt es schon einen neuen Bischof, das ist gut." Er glaubt fest daran, dass ihn die Bistumsleitung mit offenen Armen empfängt. Auch der Umstand, dass Zdarsa ein Auswärtiger ist, sei von Vorteil. "Er kommt aus einem Gebiet, in dem Katholiken in der Minderheit sind." Diese Erfahrungen werde er sicherlich in seine Arbeit einfließen lassen.

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