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Konzertverein

12.12.2018

Philharmonische Einstimmung auf das Weihnachtsfest

Festlich und stilvoll: Die Solisten der Münchner Philharmoniker waren zu Gast in Ingolstadt.
Bild: Johannes Seifert

Solisten der Münchner Philharmoniker beeindrucken in Ingolstadt mit Werken barocker Meister

Namhafte Solisten der Münchner Philharmoniker intonierten jüngst auf Einladung des Konzertvereins festliche Werke des Barockzeitalters aus der Feder von Corelli, Vivaldi, Pergolesi, Bellini, Avison und Johann Sebastian Bach. Dabei war im überaus gut besuchten Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters ein gleichermaßen beseeltes und freudiges „Zugehen“ auf den eigentlichen Kern des Weihnachtsfestes zu spüren.

Alte Musik lebt von einer ganz besonderen Stilistik. Bei aller Darbietung braucht es historische Korrektheit sowie eine besondere Sensibilität, gerade auch hinsichtlich einer werkgetreuen Wiedergabe. Natürlich sorgen Guido Segers (Solotrompeter und Professor in Leipzig), die Konzertmeister Sreten Krstic, Odette Couch und Jason Keramides, der französische Geiger Clément Courtin und Ana Vladanovic-Lebedinski, (Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe), Namiko Fuse, Johanna Zaunschirm (zweite Violinen), die Solocellisten Thomas Ruge, Sissy Schmidhuber, der Solobratscher Wolfgang Berg, die in Shanghai geborene Kontrabassistin Shengni Guo und am Cembalo Johannes Berger im Konzertverlauf für eine insgesamt herausragende Klangintensität. Sie erfreuten durch eine wundervoll angelegte Tonalität – vor allem in den zahlreichen barocken Ausdrucksmöglichkeiten – und überzeugten durch eine auch agogisch ansprechende Musikalität.

Das Ensemble aus München vertraut dabei auf seine ganz eigene Intonationskraft. Es durchleuchtet die musikalischen Welten barocker Meister in edler Form, intoniert mit Präsenz, Rasanz, Feingefühl für Klang, Textur sowie Gestus und hat den Mut zu charakteristischen Farben und fragilen Geweben. Dies wurde ganz besonders deutlich, etwa bei Corelli (Concerto grosso Nr. 8) oder auch bei Pergolesi (Concertiono Nr. 2 in G-Dur). Freudig, lustvoll, keineswegs erdenschwer, sondern in angenehm servierten metrischen Figurationen intoniert das so wohlklingende Ensemble auch die Trompetenkonzerte von Vivaldi (D-Dur) oder Bellini (Es-Dur) mit dem ausgezeichneten Solisten Guido Segers – ganz zur Freude eines spürbar bewegten Publikums.

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Die Münchner Philharmoniker wurden 1893 gegründet, sind musikalischer Botschafter der Landeshauptstadt und prägen seither das musikalische Leben durch herausragende Konzerte mit Solisten von Weltruf. In der Saison 2018/19 feiern sie ihr 125-jähriges Bestehen. Chefdirigenten waren so bedeutende Persönlichkeiten wie Sergiu Celibidache, James Levine, Zubin Mehta und Christian Thielemann. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Valery Gergiev musikalischer Leiter dieses glanzvollen Orchesters.

Auch in diesem Jahr hat der Konzertverein Ingolstadt eine Geschenkidee für alle Musikfreunde vorbereitet: Ein Kurzabo mit Karten für drei Konzerte der laufenden Saison zum Preis von 60 Euro: Mittwoch, 23. Januar, 20 Uhr: Trio con brio Copenhagen; Mittwoch, 13. Februar, 20 Uhr: Camerata Hamburg, Roland Glassl (Viola), Hartmut Rohde (Leitung); Freitag, 10. Mai, 20 Uhr: Simone Kermes (Sopran), Alliage Saxophon Quintett

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