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Neuburg

18.02.2018

Pina Colada als Brotaufstrich

Wie auch in den vergangenen sieben Jahren kamen wieder viele Besucher zum Kunsthandwerkermarkt ins Neuburger Schloss.
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Wie auch in den vergangenen sieben Jahren kamen wieder viele Besucher zum Kunsthandwerkermarkt ins Neuburger Schloss.
Bild: Foto: Anna Hecker

Der Kunsthandwerkermarkt im Neuburger Schloss lockte wieder mit vielen kreativen Erfindungen. Und kulinarische Besonderheiten gab es auch.

Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel. Die Neuburger Altstadt erinnerte an ein Wintermärchen. Doch eigentlich sollte das vergangene Wochenende im Zeichen des Frühlings stehen. Am Samstag und Sonntag zog der Kunsthandwerkermarkt unter dem Motto „Frühlingszauber“ im Neuburger Residenzschloss zahlreiche Besucher an. Auch zum Thema „Ostern“ konnte man hier schmucke Dekoration erwerben oder sich neue Inspirationen holen.

Trotz frostiger Temperaturen wagten sich die Neuburger und auch viele Interessierte aus dem Umland in das Altstadt-Schloss, um dort dann die handgemachten Einzelstücke der Händler zu bestaunen. Von Filzwaren über Naturgestecke aus Moos und Ästen bis hin zu kreativem Kopfschmuck und fernöstlichen Klangschalen konnten die Besucher zahlreiche Besonderheiten auf dem Markt begutachten und so manche Rarität erstehen. Von den über 50 Ausstellern wurde verschiedenstes ausgefeiltes Handwerk präsentiert, alles liebevoll mit einer gewissen künstlerischen Note versehen.

Beim Schlendern vorbei an den kleinen Ständen kam man schnell ins Gespräch mit den einzelnen Ausstellern. Schnell wurde klar, dass hier vor allem Leidenschaft in den mühevoll angefertigten Handarbeiten steckt.

Bereits an einem der ersten Stände im Schlossinneren konnte man sich von wahrer Liebe zum Handwerk überzeugen. Gabi Rockermeier und Walburga Mammel boten hier kunstvoll verzierte Vogeleier zum Verkauf an. Das mühevolle Aufmalen von Ostersprüchen in millimetergroßen Schriftzügen und die zierlichen Blumenmuster werden von dem Ehepaar Heckmeier vorgenommen. Man kann es kaum glauben, dass Elfriede und ihr Mann Willi im hohen Alter von jeweils 77 Jahren immer noch die Gänseeier, Perlhuhn Eier oder Taubeneier in solch einzigartige Kunstwerke verwandeln.

Auf der Suche nach praktischen Haushaltshilfen wurde man im großen Ausstellungssaal gleich mehrfach fündig. Wer sich schon öfter über schnell schimmelndes Brot geärgert hat, dem wurde am Stand des Ehepaares Marksteiner weiter geholfen. Handgefertigte Brottöpfe aus Zirbenholz überzeugen durch ihr antibakterielles Material, durch welches das Brot garantiert lange frisch und schmackhaft bleibt. An einem anderen Eck konnte sogar live beobachtet werden, wie Bürsten und Pinsel nach altbewährter Methode hergestellt werden. Michaela Roncaldi, die Bürstenmacherin, bietet nicht nur Rasierpinsel aus echtem Dachshaar an, sondern auch die rein natürliche Alternative zum Swiffer-Staubmagnet. Die vollkommen plastikfreie Alternative hält jahrelang und kommt völlig Abfallfrei aus. Durch statisches Bürstenhaar wird der Staub eingefangen und kann später ausgeschüttelt werden.

Für ein kulinarisches Highlight sorgte Joachim Bohnet mit seinem „Hausgemacht-Programm“. Wer sich schon immer gefragt hat, wie ein Cocktail auf dem Toast schmeckt, konnte hier kleine Probierportionen von dem außergewöhnlichen Fruchtaufstrich mit alkoholischer Note verköstigen.

Rundum zufrieden mit dem Markt zeigte sich auch Veranstalterin Manuela Schröder. Sie sei immer wieder positiv überrascht, welch großen Anklang das Kunsthandwerk in der Region findet. „Die Leute hier sind so kauffreudig und interessiert“, schwärmte die erfolgreiche Organisatorin und wünschte sich für die Zukunft, dass es einfach so bleibt wie in den letzten sieben Jahren, in denen es diesen Kunsthandwerksmarkt im Schloss gibt.

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