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Radwege und Zebrastreifen: Ein Gewinn für den Verkehr

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Kommentar Von Marcel Rother
04.07.2019

Mit einfachen Mitteln lässt sich viel bewirken. Das beweisen die geplanten Maßnahmen für Fußgänger und Radfahrer in Neuburg.

Die vergangene Verkehrsausschusssitzung hat bewiesen, wie mit einfachen Mitteln viel bewegt werden kann. Die geplanten Maßnahmen sind im Einzelnen nicht riesig, verbessern die Situation der Fußgänger und Radfahrer in Summe aber deutlich.

Um das zu bestätigen, genügt ein Blick in die Realität. Innerhalb weniger Minuten queren an schönen Tagen zur Mittagszeit viele Radfahrer die belebte Münchener Straße, weil ihr Radweg dort stadtauswärts im Nichts endet. Ähnliches ist in der Straße Am Schwalbanger zu beobachten: Dort wechseln vor allem Senioren oder Familien mit Kinderwagen von einer Straßenseite zur anderen – stets mit einem bangen Blick auf den Verkehr.

Die Zebrastreifen in Neuburg sind ein Segen

Welch heilsame Wirkung in solchen Fällen Zebrastreifen entfalten können, ist in Neuburg an vielen Stellen Tag für Tag zu bestaunen – etwa in der Luitpoldstraße. Nein, die weißen Markierungen werden von Autofahrern nicht – wie in anderen Städten durchaus üblich – für bloße Deko gehalten und schlichtweg ignoriert, sondern den Fußgängern wird – meistens zumindest – freundlich Vortritt gewährt.

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Wie die geplante Zone 30 in Neuburg-West, verschlingen die beschlossenen Maßnahmen keine Unsummen, bewirken in Summe aber doch viel. Und sie beweisen eines: Es sind nicht nur die großen Infrastrukturprojekte wie Brücken, die den Verkehr im Alltag für viele verbessern. Oft genügen einfache Maßnahmen. Sie sind nicht selten angeregt von Bürgern, die Tag für Tag auf Neuburgs Straßen unterwegs sind und wissen, wo der Schuh drückt.

Lesen Sie dazu den Artikel "Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger geplant" von Marcel Rother.

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