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Wochenend-Bilanz

29.06.2015

Rekordbesucherzahl am Freitag

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Das Historienspektakel lockte bereits am ersten Wochenende viele Besucher in die Altstadt.

Am Eröffnungstag waren 15000 Menschen auf dem Schloßfest – so viele wie noch nie. Was es mit den ausgegangenen Wochenend-Tickets auf sich hat

Mit einem solchen Zulauf schon am ersten Schloßfest-Tag hat der Verkehrsverein wohl nicht gerechnet. 15000 Menschen sind allein am Freitag in die Altstadt geströmt – so viele wie noch nie zuvor, wie Marktvogt Friedhelm Lahn gestern sagte. Auf einen solchen Ansturm waren die Ticketverkäufer an der Hauptwache am Ottheinrichplatz offenbar nicht vorbereitet. Die Wochenend-Plaketten waren schneller als geplant verkauft, sodass es an dieser Einlassstelle vorübergehend nur noch Tagestickets zu kaufen gab. „Die Mitarbeiter dort haben einfach zu spät den Nachschub geordert“, erklärte Lahn die Situation.

Insgesamt sei das erste Schloßfest-Wochenende aber „super gelaufen“. 55000 Besucher zählte Lahn an den vergangenen drei Tagen. Abgesehen von dem Platzregen am späten Samstagnachmittag, der nach Einschätzung von Lahn „zwei Becher Wein“ lang gedauert hat und während dem so mancher Altstadtbewohner seine Wohnungstüre geöffnet hätte, damit sich Besucher in den Hausflur stellen können, wäre das Fest durch nichts und niemanden gestört worden. Wie die Polizei mitteilte, gab es lediglich zwei Vorfälle nach dem Schloßfest: In der Herrenstraße wurde die Glasscheibe einer Haustüre eingeschlagen und zwei Trunkenbolde haben sich geprügelt (siehe dazu nebenstehende Polizeiberichte).

Wenn nach all den Vorbereitungen, die die Mitglieder des Verkehrsvereins allesamt ehrenamtlich stemmen, Lahn durch die Straßen flaniert und immer wieder gesagt bekommt, „wie toll es hier ist“, dann ist das Lohn genug für den Marktvogt. Viele Helfer opfern zudem ihren Jahresurlaub, um das Fest auf die Beine zu stellen.

Umsonst gewartet haben am Samstagnachmittag etwa 100 Besucher auf das Konzert von „Aura dulcis“ im Kongregationssaal. Statt heiterer Tanzmusik gab es nach einer viertel Stunde Wartezeit die Information: Das Konzert sei ein Druckfehler im Programmheft gewesen. Die Besucher dürften es angesichts von 36 weiteren Programmpunkten allein an diesem Tag gelassen aufgenommen haben. "Seiten 26/27/28/29

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