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Rennertshofen
10.06.2021

Überschwemmungen in Rennertshofen: Feuerwehr musste Keller leerpumpen

In Rennertshofen kam es nach Niederschlägen zu Überschwemmungen. Die Feuerwehr musste zu mehreren Einsätzen ausrücken.
Foto: Karl Aumiller (Symbol)

In Rennertshofen kam es nach starken Niederschlägen zu Überschwemmungen. Die Feuerwehr pumpte Keller leer. Auch die Staatsstraße musste gesperrt werden.

Starker Regen und Gewitter haben in den vergangenen Tagen vielerorts in Bayern zu Überschwemmungen geführt. Betroffen war am Dienstagabend ab etwa 17 Uhr auch der Markt Rennertshofen. Nach Angaben von Michael Ritschel, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, haben Regengüsse das Kanalsystem überfordert und Überschwemmungen verursacht. Die Rede ist von 70 Liter Regen, die innerhalb von kurzer Zeit teilweise zu Boden gekommen sein sollen.

Überschwemmungen in Rennertshofen: Feuerwehr muss mehrfach ausrücken

So kam es unter anderem zu Problemen im Mittelweg. Dort staute sich das Wasser laut Ritschel auf etwa zehn Zentimeter an. Wasser lief in Keller und Anwesen. In insgesamt drei Objekten musste die Feuerwehr anrücken, um den Keller auszupumpen. Außerdem mussten sich die Helfer um herausgedrückte Gullideckel kümmern.

Auch in den Ortsteilen von Rennertshofen kam es infolge der Regenfälle zu Problemen. In Treidelheim lief Wasser in einen Keller, die Feuerwehr musste auspumpen. Bei Stepperg war die Staatsstraße 2214 überschwemmt. Dort hatte das Wasser Acker-Erde mitgetragen, der Schlamm setzte sich auf der Straße ab. Kurz vor 17 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die die Straße in der Folge sperren musste.

Nach starken Regenfällen: Staatsstraße bei Rennertshofen war gesperrt

Zeitweise war lediglich die Spur in Richtung Rennertshofen dicht, und man konnte den Verkehr auf einer Spur vorbeileiten, teilt Peter Klarwein, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Stepperg, mit. Die Straßenmeisterei rückte mit einer Kehrmaschine an und reinigte die Straße. Diese konnte kurz vor 19 Uhr wieder freigegeben werden. Um Verkehrsteilnehmer vor möglichen Verschmutzungen zu warnen, stellte man zunächst ein Warndreieck sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf, so Klarwein.

In Lechsend (Kreis Donau-Ries) rollte eine Schlammwelle auf ein Anwesen zu. Auch in Rennertshofen löste der Regen am Dienstag Einsätze aus.
Foto: Schweinbeck

In der Nachbarschaft von Rennertshofen, in Marxheim und Lechsend (Kreis Donau-Ries), ist es bereits am Sonntagnachmittag zu Überschwemmungen gekommen. Das Wasser lief Polizei und Feuerwehr zufolge vor allem über die trockenen Böden der Felder in die Dörfer und riss so große Mengen an Schlamm mit sich.

Etwa 50 bis 60 Häuser musste die Feuerwehr auspumpen sowie die vom Wasser angerichteten Schäden aufräumen. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag auf einer Kreisstraße, die aufgrund der verdreckten Wassermassen gesperrt wurde. Für einen verstopften Kanal musste eine Spezialfirma zu Hilfe gerufen werden. (mit AZ)

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