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Neuburg

09.11.2017

Schloßfest-Auflagen waren grenzwertig

Geehrt wurden beim Verkehrsverein Wolfgang Schärfl, die Wasserwacht in Vertretung von Martin Sander, Hans-Jörg Rucker, Herbert Weidner (vorne v.l.) sowie Markus Gusta, Friedhelm Lahn, Yvonne Artner, Claudia Riepl und Albert Basel (stehend v.l.).
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Geehrt wurden beim Verkehrsverein Wolfgang Schärfl, die Wasserwacht in Vertretung von Martin Sander, Hans-Jörg Rucker, Herbert Weidner (vorne v.l.) sowie Markus Gusta, Friedhelm Lahn, Yvonne Artner, Claudia Riepl und Albert Basel (stehend v.l.).
Bild: Habermeier

Friedhelm Lahn steht weiter an der Spitze des Verkehrsvereins.

Friedhelm Lahn erfuhr bei der Generalversammlung des Verkehrsvereins einen großen Vertrauensbeweis und erhielt 79 der abgegebenen 80 Stimmen. Damit bleibt er die nächsten drei Jahre Vereinschef der „Freunde der Stadt Neuburg“, die federführend für das Schloßfest, den Christkindlmarkt und die Stadtführer sind.

Eingangs des Treffens in der Schönen Aussicht zeigte sich Lahn in seinem Jahresbericht zufrieden. Einzig die gewünschte Verbindung des Christkindlmarkt auf dem Karlsplatz zum Schlossinnenhof scheiterte mangels Genehmigung der Stadt. „Das streben wir weiter an. Vielleicht klappt es mit einer einseitigen Erweiterung auf der Amalienstraße entlang der Hofkirche“, kündigte Lahn an. Die anstehende 27. Auflage findet aber nochmals ohne Erweiterung statt. Es werden wieder knapp 80 Markthändler erwartet und ein traditionelles Programm angeboten. Der Verkehrsverein sucht dringend Helfer für den Aufbau am 1. Dezember und den Abbau am 18.

Engagement der Stadtführer

Lahn hob weiter das Engagement der Stadtführer hervor. Die Präsentation als Renaissancestadt sei ohne die fast 40 engagierten Ehrenamtlichen nicht denkbar. Die Gruppe feiert heuer ihr 40-jähriges Bestehen. Zuletzt war das Personal bei der Ausstellung „FürstenMacht & wahrer Glaube“ eingesetzt. Die neue Stadtführerausbildung, betonte Lahn, startet am 15. November. Beworben haben sich bereits 20 Interessierte, darunter Aspiranten, die in verschiedenen Sprachen führen wollen.

Anschließend zog der Vorsitzende eine Resümee zum Schloßfest: „Es war ein sehr friedliches Fest mit wieder sehr vielen Besuchern. Allerdings haben uns die Ereignisse vor dem Fest an den Rand des Erträglichen gebracht.“ Grund waren die sechs Wochen vor Festbeginn verschärften Sicherheitsauflagen. Allein für die Security wäre ein Betrag von 150000 Euro nötig gewesen. Lahn erinnerte an die geplante Pressekonferenz „Absage Schloßfest 2017“ und an die Weitsichtigkeit von PI-Leiter Norbert Bachmaier, der dies verhinderte. Das neue Sicherheitskonzept habe sich schließlich bewährt.

Engagement der Beteiligten

Hervorheben wollte Lahn zudem das Engagement der vielen Beteiligten und nannte besonders die Hofmusik, die Hoftänzer, den Madrigalchor und den Fanfarenzug „Ottheinrich“. Alle vier Gruppen hatten 40-jähriges Bestehen. Die drei Erstgenannten begingen das Jubiläum beim Renaissancespektakel, der Fanfarenzug holt dies am 23. Juni 2018 nach. Das Schloßfest selbst feiert vom 28. bis 30. Juni und vom 5. bis 7.Juli 2019 die 25. Auflage mit Besonderheiten, wie Lahn andeutet. Finanzielle und organisatorische Herausforderungen müssten dabei gelöst werden. Abgerundet wurde die Versammlung mit Ehrungen und Formalien wie dem Kassenbericht.

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