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Einsatzkräfte in Burgheim

07.10.2018

Schnell wie die Feuerwehr in Burgheim

„Saugleitung ins Wasser“, so lautete der Befehl nach dem Kuppeln der Saugschläuche.
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„Saugleitung ins Wasser“, so lautete der Befehl nach dem Kuppeln der Saugschläuche.
Bild: Xaver Habermeier

In Burgheim zeigen 31 junge Nachwuchskräfte der Feuerwehr unter anderem aus Burgheim, Straß-Moos und Bertoldsheim, was sie können. Darunter sind auch etliche Frauen.

31 junge Feuerwehr-Nachwuchskräfte haben sich am Samstag bei der Deutschen Jugendleistungsspange auf dem Burgheimer Schulsportgelände gemessen. Die Teilnehmer zwischen 15 und 18 Jahren aus Burgheim, Straß-Moos, Peutenhausen, Schrobenhausen und Bertoldsheim mussten dabei unter anderem ihre Kenntnisse zur Feuerwehrtechnik oder ihr Können beim Aufbauen einer Löschwasserversorgung unter Beweis stellen.

„Alle haben wochenlang fleißig und engagiert für die Prüfung der Deutschen Jugendleistungsspange geprobt“, bestätigte Kreisjugendwart Jürgen Schreier. Die Abnahmen finden alle zwei Jahre statt, oftmals auch in benachbarten Landkreisen der Region 10. Das fördere die Zusammenarbeit, so Schreier. 500 Jugendliche engagieren sich derzeit im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in einer Feuerwehr. „Eine stolze Anzahl, aber leider sind einige Ortswehren noch ohne Jugendgruppe. Das ist schade, denn im Nachwuchs liegt die Zukunft.“ Seine Empfehlung lautet deshalb: Wer als kleine Ortsfeuerwehr keine eigene Jugendgruppe auf die Beine stellen kann, soll sich mit Nachbar-Feuerwehren zusammentun.

Jugendleistungsspange in Burgheim: Die Zahl der Frauen bei der Feuerwehr steigt

Was ihn bei den bestehenden Jugendgruppen freut, ist der Zuwachs an jungen Frauen. So auch am Samstag bei der Jugendleistungsspange. Zwölf Jugendliche, und damit 40 Prozent, waren weiblich. Alle 31 Teilnehmer hatten aber eines gemeinsam. „Ein bisschen Nervosität gehört dazu“, sagte Burgheims Ortskommandant Anton Gutjahr. Doch die hatte sich nach der ersten Aufgabe, dem Aufbau einer Wasserversorgungsleitung mit Ansaugrohren und dem Löschangriff mit B-Schläuchen und Strahlrohen, schnell gelegt. Die Mannschaften demonstrierten ihr Zusammenspiel mit klaren Ansagen und arbeiteten Hand in Hand.

Anschließend war Schnelligkeit beim Aufbau einer 120 Meter langen Schlauchleitung gefragt. Beim Kugelstoßen mussten die Gruppen als Teamwertung ihre Leistung bringen und zum Staffellauf feuerten sich die Jugendlichen gegenseitig an. „Es geht um die Leistung des gesamten Teams“, lobte Kreisjugendwart Jürgen Schreier das Zusammenspiel. Was bei der Prüfung noch Punkte in die Wertung brachte, war der Gesamteindruck und die Disziplin der neunköpfigen Gruppen. „Die Leistungsspange soll neben den körperlichen und feuerwehrtechnischen Aufgaben auch die Zusammenarbeit in der Gruppe fördern“, erklärte Schreier.

Das ehrenamtliche Engagement lobte auch Landrat Roland Weigert bei der Urkundenübergabe. Das Mittagessen zum Abschluss hatten sich die Teilnehmer schließlich redlich verdient.

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