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Neuburg

12.07.2019

Schulkonzert: Gott, der Tubist im Himmel

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Gastauftritt der Bläser der Sophie Scholl Schule. Die Dirigentin der Paul-Winter-Realschule, Ingrid Harrer-Hoffmann (links), und ihre Kollegin der Gastschule (rechts) hatten die Stücke gemeinsam mit ihren Schülern eingeübt.
Bild: Laura Freilinger

Die Bläserklassen der Paul-Winter-Realschule begeisterten ihr Publikum mit einer großen Bandbreite an Stilrichtungen von Hochromantik bis Moderne.

Unterschiedlicher hätte das Programm der über 70 Schüler und Schülerinnen der Paul-Winter-Realschule kaum sein können. Von bayerischen Gstanzl bis hin zu Stücken der Hochromantik, wie dem „Ungarischen Tanz“ von Johannes Brahms und Kostproben zeitgenössischer Popmusik, wie „Sweet but Psycho“ von Ava Max, eröffnete sich den Zuhörern eine Vielfalt musikalischer Stilrichtungen. Die Leitung und Organisation des Konzerts übernahm Ingrid Harrer-Hoffmann nicht nur als aufmerksame Dirigentin, sondern auch als geübte Klavierbegleitung ihrer Schüler.

Schulleiterin Sonja Kalisch freute sich über den großen Andrang der Besucher, die die Aula der Schule füllten. Insgesamt sechs Geschwisterpaare, die selbst auch musikalisch mitwirkten, moderierten den Abend mit kleinen Anekdoten und interessanten Informationen zu den Programmpunkten. So bemerkten beispielsweise Andreas und Johannes Sprünken über das Stück „The Good, the Bad and the Ugly“ von Ennio Morricone aus dem Film „Zwei glorreiche Halunken“, dass sie sich eben auch manchmal in die Haare bekommen würden, genauso wie die Protagonisten des Films.

Sommerkonzert Paul-Winter-Realschule: Publikum freute sich über Abwechslung

Zum Schmunzeln wurde das Publikum gebracht, als die Schüler der fünften bis siebten Klasse den Volksweisen „Floh“ nicht nur spielten, sondern auch gstanzlartig vorsangen. Zu einem weiteren besonderen Höhepunkt verhalfen Gastschüler aus der Bläserklasse der Sophie-Scholl-Schule, die gemeinsam mit den Paul-Winter-Realschülern gleich vier bekannte Lieder aufführten. Von „Bläser Rock“ über „Abba“ und „Natural“ bis „Sweet but Psycho“ freute sich das Publikum über die moderne Abwechslung. Vermutlich erinnerte sich der ein oder andere Besucher sogar an seine eigene Kindheit, als die Melodie der Sendung mit der Maus von Hans Posegga erklang, die von dem Fünftklässler Pirmin Förg auf seinem Tenorhorn gespielt wurde.

Trotz des Sommerkonzerts fand sich im Programm mit „Erfreuet euch alle“ auch ein Weihnachtslied, das von einem Trio gespielt wurde. Ein beeindruckendes Solo spielte Julian Siegler aus der neunten Klasse mit seiner Tuba. Der liebe Gott, so behaupteten die Moderatoren bei der Ankündigung, der sei eigentlich ein Tubist gewesen. „Schon das Vaterunser beginnt ja mit ’Vater, der Tubist im Himmel’“, scherzten sie und stellten so den Titel des von Dominik Harrer komponierten Stücks vor. Weitere Solos wurden von dem Klarinettisten Lukas Ungar und dem Klavierspieler Kilian Gross gespielt. Doch der Realschule gelang es nicht nur mit Instrumenten zu überzeugen. Begleitet von dem Saxophonisten Martin Fuhr sang Bernhard Ettig das Lied „My Way“ von Jaques Revaux und Claude Francois. Entlassen wurde das Publikum ebenfalls mit Gesang passend mit dem Volksweisen „Kimmt schee hoamli de Nacht“.

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