Abschluss

28.07.2018

Schulkonzert mit Pep

Das Schulorchester der Maria-Ward-Schule unter Leitung von Fabian Mnich spielte beim Jahresabschlusskonzert im Kongregationssaal ein Lied aus dem Film „Pearl Harbor“: „Tennessee“ von Hans Zimmer. Foto: Sabrina Leretz

Orchester, Chor und Band spielen ausgefallene Stücke – zum Beispiel einen Maria-Ward-Marsch

„Wir hoffen, dass wir Sie heute vom Hocker reißen können“, moderierte Schülerin Marina Schulz am Donnerstag das Jahresabschlusskonzert der Maria-Ward-Schule an. Und das taten die Jugendlichen dann auch: Das Publikum konnte vom Auftritt des Schulorchesters, des Jugendchors und der Schulband Sound of Mary im Kongregationssaal gar nicht genug bekommen. Ihr gemeinsames Abschlussstück „We are the World“ von Michael Jackson und Lionel Richie mussten die Musikerinnen gleich als Zugabe wiederholen.

Mit ihrem Programm zeigten die Schülerinnen, dass Schulkonzerte nicht immer nur klassisch sein müssen: Das Repertoire reichte von moderner Popmusik über Punkrock bis zu Filmmusik. Die Schulband stieg gleich mit einem außergewöhnlichen Stück ein: „I Forgive“ von der alternativen Metal-Band Lacuna Coil aus Italien gab einen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf des Abends.

Mit der Pop-Ballade „Alive“ von Sia legte die elfköpfige Schulband unter Leitung von Fabian Mnich nach. Dabei beeindruckte Sängerin Burcu Mazioglu vor allem, weil sie zum ersten Mal vor einem großen Publikum auf der Bühne stand.

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Der Jugendchor unter Leitung von Nicole Küffner stand der Schulband in der kreativen Auswahl der Popsongs mit „Viva Forever“ von den Spice Girls und „Lash Out“ von Alice Merton in nichts nach. Den Ohrwurm „Kann es wirklich Liebe sein“ von Elton John kannte im Publikum jeder – genau wie „Total Eclipse of the Heart“ von Bonnie Tyler. Für dieses Stück entschieden sich die Jugendlichen nach einem gemeinsamen Besuch des Musicals „Tanz der Vampire“.

Filmmusik war auch für das Schulorchester ein Thema: Die Musikerinnen spielten „Tennessee“ von Hans Zimmer aus dem Kriegsdrama „Pearl Harbor“. Etwas peppiger wurde es beim Popsong „Counting Stars“ von One Republic. Weil es, wie Fabian Mnich sagte, „in Bayern Tradition ist, einen Marsch zu spielen“, komponierte der Musiklehrer für den Auftritt des Orchesters einen Maria-Ward-Marsch. Die Bläserinnen der zehnten Klassen verabschiedeten sich schließlich mit dem Stück „Boulevard of broken Dreams“ der Punkrock-Gruppe Green Day. „Damit verbinden sie den Schulmarathon, den sie hinter sich gebracht haben“, sagte Moderatorin Sophie Bausch.

Beim Abschied der Zehntklässlerinen rollten zum Ende des Konzerts ein paar Tränen – und das nicht nur bei den Schülerinnen. Chorleiterin Nicole Küffner bedauerte, dass mit den Absolventinnen viele gute Sängerinnen gingen, die ihr in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen seien.

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