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Feuerwehr

16.11.2019

Schwarzer Strich auf schwarzem Helm macht wenig Sinn

Landrat Peter von der Grün (Mitte) und Kreisbrandrat Stefan Kreitmeier (rechts) überreichten Urkunden und Anstecknadeln für langjährige Kommandanten und deren Stellvertreter.
Foto: Doris Bednarz

Bei der Versammlung der Feuerwehrkommandanten regt die neue Kleiderordnung zum Schmunzeln an

Bei der Herbstdienstversammlung der Feuerwehrkommandanten in Schönesberg zog die Kreisbrandinspektion Neuburg-Schrobenhausen Jahresbilanz. Nach dem Bericht von Kreisbrandrat Stefan Kreitmeier, den Grußworten von Landrat Peter von der Grün und Bürgermeister Günter Gamisch standen die Ehrungen langjähriger Kommandanten sowie deren Stellvertreter im Mittelpunkt.

Als Pflichttermin sah Ehekirchens Bürgermeister Günter Gamisch die Herbstdienstversammlung. Er bedankte sich bei den Ehrenamtlichen und zollte höchsten Respekt. „Wir agieren bezüglich Neuanschaffungen unbürokratisch.“ Die sieben Gemeinden des gemeinsamen Kommunalunternehmens (IkommZ) hätten außerdem einen sogenannten „Firetrainer“, ein mobiles Brandsimulationsgerät gekauft, das bei der Feuerwehr Wellheim stationiert ist und zu Übungszwecken ausgeliehen werden kann.

Landrat Peter von der Grün lobte „die tolle Jugendarbeit“ der Feuerwehren, in denen rund 500 Jugendliche engagiert seien. „Die Einsätze verlangen von den Feuerwehrleuten viel Kraft und bringen sie oft an die Grenze der Belastbarkeit“, sagte von der Grün. Er sicherte Unterstützung bei der Ausstattung zu und erinnerte an die Finanzierung neuer Lautsprecher und der Software MP-Feuer. Der Landkreis habe in diesem Jahr rund 250.000 Euro für Investitionen der Feuerwehr getätigt.

Kreisbrandrat Stefan Kreitmeier trug die Neuerungen und Änderungen aus dem Kreis vor. Die neue Dienstkleiderverordnung, die ab 2020 in Kraft tritt, sieht Kreitmeier zum Teil kritisch. „Schwarzer Strich auf schwarzem Helm für stellvertretende Kommandanten ist nicht sinnvoll“, schmunzelte er. Hier wurde mehrfach Veto in Oberbayern eingelegt. Eine neue Helmzeichnung sei auch für Gruppenführer, Zugführer und Verbandsführer vorgegeben. Über die Erhöhung der Aufwandsentschädigungen wurden die Gemeinden bereits informiert.

Stefan Kreitmeier appellierte an alle Teilnehmer der Atemschutzlehrgänge, die ärztliche G 26-Untersuchung rechtzeitig zu absolvieren, die die körperliche Eignung des Bewerbers attestiert.

Die technische Prüfung der Dienstfahrzeuge war ein weiterer Punkt. Die Arbeitssicherheit der Fahrzeuge müsse jährlich dokumentiert werden. Er erinnerte an die Nachrüstung der Fahrzeughallen durch Absauganlagen für Dieselmotorabgase. Er riet den Kommandanten außerdem, keine Infos über Rettungsgeräte auf der Homepage zu veröffentlichen.

In den Reihen der Führungskräfte gab es personelle Änderungen zu melden. Kreisbrandmeister Peter Zwanzig ist seit 1. September für den Bereich 2, Kreisbrandinspektor Alois Späth für den Bereich Nord zuständig.

Die psychosoziale Notfallversorgung liegt seit Kurzem in den Händen von Daniela Schinko aus Hörzhausen, die das Amt nach 16-jähriger Tätigkeit von Monika Last übernahm.

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