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Auszeichnung

08.04.2019

Sie machen Ingolstadt sicherer

Polizeibeamte und die ausgezeichneten Sicherheitswachtler: Hauptkommissar Jürgen Diermeier, Leitender Polizeidirektor Peter Heigl, Josef Zacny, Polizeipräsident Günter Gietl, Petra Mittermüller, Dzemail Kadrijevic-Eichinger, Vizepräsident Roland Kerscher, Martin Raufer und Hauptkommissar Leonhard Schmidmeier (von links).
Bild: Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Polizeipräsident Günther Gietl ehrt vier Aktive der Sicherheitswacht für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit

Ein Vierteljahrhundert ehrenamtliche Tätigkeit für das Allgemeinwohl sind ein außergewöhnlich langer und nur von wenigen erreichter Zeitraum. Vor diesem Hintergrund freute es Polizeipräsident Günther Gietl besonders, dass er gleich vier Mitglieder der Sicherheitswacht Ingolstadt für diesen nachhaltigen Einsatz im Interesse der Sicherheit ihrer Mitbürger auszeichnen konnte. Er lud die vier Jubilare ins Polizeipräsidium ein. Zusammen mit dem Leiter der Polizeiinspektion Ingolstadt, Polizeidirektor Peter Heigl, sprach er Petra Mittermüller, Josef Zacny, Martin Raufer sowie Dzemail Kadrijevic-Eichinger den Dank der Ingolstädter Polizeiführung aus.

Alle vier sind seit der Gründung der Ingolstädter Sicherheitswacht im Jahr 1994 Mitglieder und haben zusammen weit über 5000 Einsatzstunden für das Gemeinwohl geleistet. Im Gespräch mit Polizeipräsident Gietl und Polizeidirektor Heigl berichteten die erfahrenen Sicherheitswachtmitglieder auch von ihren Erfahrungen im Einsatz. Kleine und größerer Hilfeleistungen, wertvolle Unterstützung bei der Festnahme von Straftätern und vieles mehr kam zur Sprache. Vor allem aber wurde deutlich, welchen positiven Beitrag die Tätigkeit in der Sicherheitswacht für das Sicherheitsgefühl der Mitbürger haben kann. Für ihr 25 Jahre andauerndes Engagement erhielten die Vier aus der Hand des Polizeipräsidenten eine Dankurkunde, die vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann persönlich unterzeichnet war.

Polizeidirektor Peter Heigl nutzte die Zusammenkunft, Josef Zacny die Bewilligung seines Verlängerungsantrages über die reguläre Altersgrenze hinaus zu überreichen.

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Die bayerische Sicherheitswacht wurde 1994 ursprünglich als Modellprojekt in drei bayerischen Städten, darunter Ingolstadt, eingeführt. Damit gehört die bei der Polizeiinspektion Ingolstadt angesiedelte Sicherheitswacht zu den am längsten tätigen Einrichtungen dieser Art im Freistaat. Den Leitgedanken der Sicherheitswacht, „Bürger helfen Bürgern“, hätten Petra Mittermüller, Josef Zacny, Martin Raufer und Dzemail Kadrijevic-Eichinger besonders verinnerlicht. Anders lasse sich ihr derart langes Engagement im Interesse ihrer Mitbürger nicht erklären, betonte Polizeipräsident Gietl. Mit Fug und Recht könnten sie sich als „Gründungsmitglieder“ der Institution Sicherheitswacht in Bayern bezeichnen.

Günther Gietl betonte, dass ihr beispielgebendes Engagement über so viele Jahre ein Vorbild für andere Bürger und Bürgerinnen sei. Er verband damit die Hoffnung, dass der derzeitige Stand von 25 Mitgliedern der Sicherheitswacht Ingolstadt, davon zehn Frauen, noch ausgebaut werden könne. Neben der Sicherheitswacht in Ingolstadt bestehen derzeit im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord noch Sicherheitswachten bei den Polizeiinspektionen Neuburg, Schrobenhausen, Geisenfeld, Freising, Moosburg, Poing, in Landsberg sowie in der Gemeinde Allershausen.

Die Sicherheitswacht, die von ihrer Zielsetzung als präsentes Bindeglied zwischen Bevölkerung und Polizei dienen soll und auf diese Weise die Sicherheitsarbeit der Polizei ergänzt, soll weiter ausgebaut werden. Informationen darüber, welche konkreten Aufgaben sie hat, wo sie eingesetzt werden kann, welche Rechte und Befugnisse deren Mitglieder haben und wie sich an einer Tätigkeit in der Sicherheitswacht interessierte Bürger bewerben können, gibt’s im Netz unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht/index.html/309. (nr)

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