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Parken in Neuburg

30.07.2020

Sie verschönert das Parkhaus am Neuburger Parkbad

Dei Neuburger Künstlerin Sabine Kammerl freut sich auf die Umsetzung ihres Entwurfs.
Bild: Stadtwerke Neuburg

Eine Neuburger Künstlerin gestaltet die Außenfassade des neuen Parkhauses am Parkbad in Neuburg. Welche Idee hinter ihrem Vorhaben steckt.

Seit 2002 ist die Wasserwand in Blau das Markenzeichen des Neuburger Parkbades. Dieser Entwurf stammt von Sabine Kammerl. Jetzt steht eine weitere Idee der Neuburger Künstlerin vor der Umsetzung: die Gestaltung der Südfassade des neuen Parkhauses am Parkbad nämlich. Wie kam es dazu?

„PARKen, BADen“: Dieser Schriftzug wird in Neuburg zu lesen sein

Die Betonbrüstungen der Fassade werden zu imaginäre Schwimmbahnen, das Wortspiel „PARKen, BADen“ ziert als hinterleuchteter Schriftzug das oberste Stockwerk des Treppenhauses und die Betonbrüstung an der Ostfassade. Wie aus einer Pressemitteilung der Neuburger Stadtwerke hervorgeht, will Sabine Kammerl durch die Fassadengestaltung des Parkhauses „spielerisch und bildhaft“ auf das nun etwas versteckte Parkbad hinweisen.

Die Idee für diese Art der Gestaltung kam der Künstlerin Anfang Juli. Sie entwickelte in Eigeninitiative einen ersten Entwurf und präsentierte diesen in den Stadtwerken. Mitte Juli wurde der Entwurf im Werkausschuss der Stadtwerke vorgestellt und fand dort eine breite Zustimmung, ebenso in der darauf folgenden Sitzung im Stadtrat. Sabine Kammerl wurde den weiteren Angaben zufolge mit der Umsetzung ihres Entwurfs beauftragt, die Kosten für die Gestaltung des Parkhauses belaufen sich auf rund 38.000 Euro netto.

Sie verschönert das Parkhaus am Neuburger Parkbad

Das Wassermotiv wird per Digitaldruck auf Spezialfolie gedruckt, damit Verbundplatten aus Aluminium beschichtet. Die Verbundplatten werden dann an die Betonbrüstungen geschraubt. Die Fassade wird außerdem mit Hilfe von Rankhilfen begrünt, das Blau des Wassers verbindet sich mit dem Grün der Natur des Englischen Gartens. Der optische Eindruck: Die Schwimmer schwimmen ihre Bahnen wie im Park, sagt die Künstlerin aus Neuburg.

Parkhaus am Parkbad: Sabine Kammerl aus Neuburg freut sich auf die Umsetzung

Nach der Fertigstellung und Abnahme des Parkhauses, die im September vorgesehen ist, startet die Montage der imaginären Schwimmbahnen, werden auch die Rankhilfen angebracht.

Sabine Kammerl freut sich darauf, bei der technischen Umsetzung ihrer Idee mit zwei Neuburger Firmen zusammenarbeiten zu können. Bislang kennt man sie in Neuburg vor allem durch den Schriftzug „und und und“, den die Wellen der Donau in Höhe der Insel umspülen und der in der Nacht für Farbe auf dem Fluss sorgt. Wie berichtet, hat die Künstlerin auch die Kunst am Bau am Hallenbad gemacht – die Fassade und den Schriftzug „Parkbad“ am Turm und auf dem Grünstreifen vor dem ehemaligen Parkplatz gestaltet. (nr)

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