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18.01.2009

Sinninger Initiative ist nach wie vor hellwach

Sinning (rh) - "Wie auch immer der Fall Mannichl in Passau ausgehen mag, er zeigt, dass man gegen den Rechtsradikalismus wachsam bleiben muss". So der Oberhausener Bürgermeister Fridolin Gößl in seinem Grußwort am Freitag in der Sinninger Schlosswirtschaft. Er bedankte sich für die Leistungen und Aktivitäten des Vorstands und des Vereins. Von zur Zeit 158 Mitgliedern, waren 35 anwesend, darunter neben dem Bürgermeister auch Gemeinderäte und Alt-Bürgermeister Xaver Schiele.

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Vorsitzender Lutz Hollermeier an die Aktivitäten des vergangenen Jahres, darunter die Zehn-Jahres-Feier, die Fahrt nach München mit einer Führung durch die neue Hauptsynagoge und den großen Kabarettabend mit den "Wellküren". Im April schrieb Lutz Hollermeier einen Leserbrief an die "Aichacher Nachrichten" wegen eines Artikels über die "Naturreligiöse Gemeinschaft" in Echsheim, bei der die Gefahr rechtsradikaler Strömungen gegeben sei.

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Dies habe sich auch in einem Artikel in der "Neuburger Rundschau" niedergeschlagen. "Solche Aufmerksamkeiten sind unsere Aufgabe", so Lutz Hollermeier. Be-merkenswert war auch ein Interview mit vier Journalisten der Moskauer Zeitung "Newa Iswestija". Diese inzwischen unabhängige Zeitung arbeite in gefährlichem Umfeld. Seit dem Amtsantritt Putins seien in Russland ca. 200 Journalis-ten ermordet worden. Die vier russischen Journalisten seien von den Freiheiten und Möglichkeiten in Deutschland begeistert gewesen. Kurz vor Weihnachten wurde Lutz Hollermeier von der "Neuburger Rundschau" zum Fall Mannichl interviewt, was zeige, dass der Verein gehört werde. Auch die "Wellkü-ren", so Hollermeier, hätten sich beeindruckt gezeigt und auf ihrer Homepage die Sinninger Initiative als notwendig erachtet.

Lutz Hollermeier geht in seine letzte Amtszeit

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Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstands wurde unter der Regie von Hermann Steger der neue Vorstand für zwei Jahre gewählt. Mit 33 Ja-Stimmen, eine war ungültig, wurde Lutz Hollermeier wieder zum Vorsitzenden gewählt. Mit dem gleichen Ergebnis wurde Anton Degenmeier erstmals sein Stellvertreter.

Per Akklamation wurden zu Beisitzern gewählt: Anna Geßner, Karola Hirschmann, Markus Hirschmann, Renate Hollermeier-Benz, Heinrich Kurz, Jeannette Maasch-Link, Annemarie Maillinger und Christopf Sax. Aus Gesundheitsgründen trat Werner Hirschmann nicht mehr an und auch Mini Forster-Hüttlinger, die zehn Jahre lang Stellvertreterin war, stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Auch Lutz Hollermeier kündigte seinen Rückzug an; er werde sich in zwei Jahren nicht mehr zur Wahl stellen. Zwölf Jahre seien dann genug, meinte er.

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