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Weichering

30.10.2018

So feiert der Werkstattgsang sein 40-Jähriges 

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Der Werkstattgsang mit (von links) Fritz Rössler, Jakob Ehammer und Josef Mack.
Bild: Magdalena Ehammer

Der Weicheringer Werkstattgsang zelebrierte sein 40-jähriges Bestehen mit zahlreichen Freunden. Sogar der Landrat kam vorbei.

Mit einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vitus in Weichering wurde die Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen gestartet. Der Werkstattgsang (Fritz Rössler, Jakob Ehammer und Josef Mack) mit Alois Schärtl an der Zither und der Buchdorfer Zwoigsang gestalteten die Messe musikalisch. Pfarrer Paul Igbo predigte, wie die Gemeinde ihn kennt: mit Verstand für das bayrische Herz. Er dankte dem Werkstattgsang für 40 Jahre Engagement zur Freude der Menschen in der Kirche und im weltlichen Leben. „Ein gesungenes Gebet kommt doppelt beim Herrgott an“, fasste er zusammen.

Nach dem Gottesdienst fand im Landgasthof Vogelsang in Weichering der Jubiläumshoagartn statt. Zur Freude der Veranstalter war der Saal bis zum letzten Platz gefüllt. Viele musikalische Wegbegleiter des Werkstattgsangs waren eingeladen, mit ihren Beiträgen den Hoagartn musikalisch abwechslungsreich zu gestalten: Die Weicheringer Unterviertlmusi war sowohl zahlenmäßig als auch vom Sound her die mächtigste Gruppe, die besonders bei ihrer Hymne „Mein Weicheringer Land“ angelehnt an den Marsch „Dem Land Tirol die Treue“ die Zuhörer mitriss.

Die Weicheringer Saitenmusi vereinigte sich erneut zur Feier des Werkstattgsangs

Die Weicheringer Saitenmusi mit Maria Wagner, Margarete Niedermeier, Kathrin Schindler und Andrea Mattes hatte sich nach mehr als 20-jähriger Pause zur Ehre des Werkstattgsang wieder zusammengefunden – und siehe da: Die Schublade im Kopf ging wieder auf, sie beherrschten ihre Stücke noch. Die Weicheringer Stubenmusi mit Heidi Lautner, Barbara Walter und Margit Hauk löste nach der Pause die Saitenmusi ab. Die Hausmusi Schärtl, Vater Alois (81 Jahre alt) und Sohn Martin spielten so vertraut und harmonisch zusammen, dass es den Gästen tief unter die Haut ging. Der Pichler Zwoagsang (Hannerl und Peter Deindl) ein Ehepaar und der Buchdorfer Zwoigsang (Mutter Maria und Tochter Erna) erheiterten das Publikum mit ihren spritzigen Liedern. Die Ebenhausener Klarinettenmusi zelebrierte ihre Stücke profihaft - da spielen eben auch Profis mit.

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Und der Werkstattgsang lief bei seinem Jubiläum zur Hochform auf und gab mit Begleitung von Alois Schärtl an der Zither eine mitreißende Auswahl seiner Lieder, zu der auch „Das Gsodbankl“ gehört, zum Besten.

Auch Bürgermeister Thomas Mack gratulierte dem Weicheringer Werkstattgsang

Der „Huat Sepp“, wie Josef Bauer, ein gestandener Weicheringer genannt wird, führte geschickt mit kleinen Geschichten und Anekdoten durch das Programm. Viele Freunde aus den vergangenen 40 Jahren waren der Einladung gefolgt. Bürgermeister Thomas Mack begrüßte alle Gäste und Mitwirkenden und würdigte mit Charme und Humor die Verdienste des Werkstattgsangs in den vergangenen vier Jahrzehnten.

Eine große Ehre wurde den Herren des Werkstattgsangs zuteil: Noch-Landrat und künftiger Landtagsabgeordneter Roland Weigert ließ es sich nicht nehmen, eine Laudatio auf den Werkstattgsang zu halten. Auf amüsante Weise gestand er, dass die Musiker sogar ihn mit dem „Sängervirus“ angesteckt hätten. Zum Dank für die vielen Abwesenheitsstunden und die vielen weißen Trachtenhemden, die zu bügeln waren, bekamen die Ehefrauen des Werkstattgsangs einen Blumenstrauß überreicht. (nr)

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