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Neuburg

15.07.2019

So gehen die Baumaßnahmen an der Südparkzufahrt weiter

Der Blick Richtung Westen zeigt, wie an der nördlichen Böschung Spundwände in den Boden gerammt werden. Darauf wird eine Stützmauer errichtet. Wo die Bagger stehen, wird, von Osten kommend, die Ausfahrtspur in Richtung Südpark liegen.
Bild: Manfred Dittenhofer

Die Anbindung des Südparks an die B16 nimmt weiter Gestalt an. Welche Einschränkungen es für Autofahrer geben wird.

Fortschritte macht die neue Anbindung des Neuburger Südparks an die B 16. In dieser Woche wurden die Spundwände zum Bau einer Stützmauer im Bereich der Fußgängerbrücke über die B16 in den Boden gerammt. Außerdem wurde unter der B16 die erste Kanalquerung fertiggestellt. Die Kanalbauarbeiten wurden mit einer halbseitigen Straßensperrung durchgeführt. Da die Verkehrsregelung mit Hilfe einer Ampelanlage erfolgte, sei es während der Kanalbauarbeiten, insbesondere während der Stoßzeiten des Berufsverkehrs, zu kurzzeitigen Stauungen gekommen, erklärt Uwe Beßle. Als Sachgebietsleiter im Staatlichen Bauamt Ingolstadt ist er für die Baustelle am Südpark zuständig.

In den kommenden vier Wochen werden die Arbeiten an der Stützmauer fortgesetzt. Sie ist notwendig, da die B16 in dem Bereich ab der Fußgängerbrücke in Richtung Westen durch die Aus- und Einfädelspur breiter wird. Durch die Stützmauer wird die Böschung Richtung Norden aufgefangen. Zudem wird die neue Rampe in Richtung des künftigen Kreisverkehrs aufgekiest und die Fahrbahnrandeinfassungen werden eingebaut. In der kommenden Woche steht dann die zweite Kanalquerung unter der B16 auf dem Programm. Auch diese Arbeiten werden, analog den Arbeiten in der vergangenen Woche, mit einer halbseitigen Sperrung und unter dem Einsatz einer Ampelanlage ausgeführt.

Erst wird der Kreisverkehr fertiggestellt, dann die Zufahrt vom Eternitweg

Neben der Aral-Tankstelle entsteht als nächstes der geplante Kreisverkehr. Das geschieht in zwei Bauabschnitten, damit die Zufahrt zu allen Geschäften jederzeit gewährleistet ist. Zuerst wird der Kreisverkehr selbst fertiggestellt. Später dann die Zufahrt vom Eternitweg. Die Arbeiten beginnen Mitte August mit dem Ausbau der gegenwärtigen Asphaltbefestigung in Höhe der Aral-Tankstelle. Beßle weist auf gewisse Einschränkungen hin: „Ein Befahren der gegenwärtigen Verkehrsfläche ist ab Mitte August nicht mehr möglich.“ Nach Ausbau der Asphaltbefestigung werden durch die Stadtwerke Neuburg ab etwa Mitte August Versorgungsleitungen um- beziehungsweise neu verlegt.

Der Bau des eigentlichen Kreisverkehrs findet von Anfang September bis Mitte Oktober statt. Beßle rechnet damit, dass der Kreisverkehr dann spätestens am 18. Oktober für den Verkehr freigegeben werden kann. Für das geplante Brückenbauwerk läuft gerade die Ausschreibung.

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