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"Das Ding des Jahres"

05.02.2020

So hat sich der Klingsmooser Erfinder im TV geschlagen

Fabian Müller hat seine Erfindung bei der TV-Show "Das Ding des Jahres" präsentiert.
Bild: Prosieben/willi Weber

Plus Fabian Müller aus Klingsmoos hat am Mittwoch seine Erfindung "Easy Flips" in der ProSieben-Show "Das Ding des Jahres" präsentiert. Hat es fürs Finale gereicht?

Ein handelsübliches Fahrrad - mehr hat Fabian Müller aus Klingsmoos am Mittwochabend nicht gebraucht. Zur besten Sendezeit hat er, passend zu seiner oberbayerischen Heimat in Lederhose, in der ProSieben-Show "Das Ding des Jahres" seine Erfindung präsentiert - den „Easy Flips“. 100.000 Euro kann man in der Sendung, die Stefan Raab konzipiert hat, gewinnen. Doch zuerst musste sich Müllers Erfindung in einem direkten Duell beweisen.

"Easy Flips" hat der Klingsmooser seine Idee getauft - ein Kinderfahrradsitz, der sich in kürzester Zeit in einen vollwertigen Buggy verwandelt. Damit lassen sich Kinder und Einkäufe sicher und bequem transportieren, wenn man zum Beispiel mit dem Rad zum Wochenmarkt fährt. Während der eineinhalbjährigen Produktentwicklung hat der Erfinder dem Kindersitz zudem noch einen Sonnen- und Regenschutz sowie einen Getränkehalter hinzugefügt.

"Easy Flips": Klingsmooser Erfinder überzeugt Juroren

Noch gibt es den Fahrradsitz nicht zu kaufen. Der Prototyp konnte die "Das Ding des Jahres"-Juroren Lena Gercke und Joko Winterscheidt, Lea-Sophie Cramer, Gründerin des Erotikversandhandels Amorelie, sowie Rewe-Chefeinkäufer Hans-Jürgen Moog überzeugen. Cramer sagte beispielsweise, dass es eine gute Idee sei. Moog und Winterscheidt probierten das Produkt gleich aus. Der Rewe-Chefeinkäufer nannte den "Easy Flips" eine "tolle Erfindung". Einzig Model Lena Gercke hatte Bedenken wegen der Stabilität. Wenn es der Kindersitz auf den Markt schafft, soll er zwischen 349 und 399 Euro kosten.

Im Duell trat der "Easy Flips" gegen einen Kinderwagen mit selbstständiger elektrischer Bremse an. Auch der erhielt positive Kritiken der Jury. Cramer und Moog sprachen sich für den Kinderwagen aus, Winterscheidt für den "Easy Flips". Letztlich musste das Studiopublikum entscheiden, wer das direkte Duell gewinnt. Nur die Duell-Sieger ziehen ins Show-Finale ein. Die Gewinner der jeweiligen Sendung haben im großen Finale die Chance auf 100.000 Euro. Müllers Erfindung bekam 38 Prozent der Zuschauerstimmen und schied damit vorzeitig aus.

Wie Müller seinen Auftritt erlebt hat und wie es nun mit dem "Easy Flips" weitergeht, lesen Sie im Laufe des Donnerstags auf www.augsburger-allgemeine.de/neuburg und in der Freitagsausgabe der Neuburger Rundschau.

Lesen Sie hier, wie Fabian Müller zu seiner Idee kam.

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