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Ingolstadt

09.09.2018

So schaurig-schön war die Museumsnacht

Nicht nur das Armeemuseum sorgte mit seinen Exponaten bei den Besuchern der Nacht der Museen für Staunen.
Bild: Elke Böcker

Die Besucher zog es bei spätsommerlichen Temperaturen in Scharen zur Nacht der Museen in Ingolstadt. Von Frankenstein bis Frühschoppen – das war alles geboten.

Die Nacht der Museen in Ingolstadt erwies sich auch in der 21. Auflage als echtes Erfolgskonzept. Bei lauen Spätsommertemperaturen flanierten wahrlich Scharen von Museums- und Kunstinteressierten durch die pulsierende Stadt oder ließen sich mit den sechs Oldtimer-Bussen stilvoll chauffieren.

Für vielerlei Interessen gab es unterhaltsame, gesellige oder kunstsinnige Angebote und Aktivitäten. So konnten sich im Heinrich-Stiefel-Schulmuseum am Brückenkopf Kinder in Verkleidung fotografieren lassen oder in der Schreibwerkstatt auf Schiefertafeln üben. Zu späterer Stunde bezauberte dort der Magier Sven Catello und die Neuburger Traumfabrik begeisterte mit einer Feuershow. Im Audi museum mobile sorgte unter anderem die Falco Show für Action, gleichwie im MKK das Stephanie Lottermoser Quartett gute musikalische Unterhaltung lieferte und im Lechner Museum eine Artistik-Show begeisterte.

Bei der Nacht der Museen auf Frankensteins Spuren

Wer sich gerne gruselte oder zumindest auf Frankensteins Spuren wandeln wollte, der konnte das beim „g´scheiterhaufen theater“ im Arzneimittelgarten des Deutschen Medizinhistorischen Museums vor traumhaft illuminierter Stadtkulisse tun. Nicht weit davon gab es in den Räumen der Hohen Schule das „Kleine Frankenstein Depot“ mit Fotografien und Objekten von Gabriele und Thomas Neumaier zu bestaunen. Deren aktuelle Ausstellung – entstanden in Zusammenarbeit mit dem Medizinhistorischen Museum – hatte nicht nur ihre Pforten geöffnet, sondern die Künstler luden auch zum Gespräch.

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Gespräche und beeindruckende Handwerkskunst – wie Klöppeln oder Stricken – bot auch das Heimatmuseum Niemes und Prachatitz im Pedellhaus. Der BBK lockte mit einer Nachtschicht in die Harderbastei. Hier konnte man den Künstlerinnen und Künstlern beim Malen, Drucken oder Prägen über die Schulter schauen – eine tolle Idee. Im Armeemuseum beeindruckte vor allem der eben eröffnete Eingangsbereich mit einer wahren Inszenierung im Feldkirchener Tor und einer Ausstellung des Mailänder Fotografen Carlo Paggiarino. Der Autokorso „Fahrzeuge in Uniform“ sorgte ebenfalls für Zulauf.

Frühschoppen bei der Nacht der Museen in Ingolstadt

Besucher des Stadtmuseums hatten die Qual der Wahl: Hier löste ein Programmpunkt den nächsten ab und neben Römerlager, Musik, einer Lesung und Themenführungen gab es auch das Kinderprogramm „Die Räuber im Stadtmuseum“. Es fehlte nur noch die sehenswerte Ausstellung in der Galerie im Theater „Das Labor- Retrofuturistische Visionen von Markus Jordan“, die aber noch bis zum 23. September zu sehen ist, und dann konnte man am Sonntag die lange Nacht beim obligatorischen Frühschoppen im Bauerngerätemuseum Hundszell mit „C´est si bon“ ausklingen lassen.

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